Thomas Tuchel galt im Sommer 2018 als Wunschkandidat von Karl-Heinz Rummenigge für den Trainerposten bei ​Bayern München. Uli Hoeneß setzte sich mit Niko Kovac durch - doch der Verein behält Tuchel weiterhin im Auge. Auch, weil dessen Posten bei Paris Saint-German alles andere als sicher ist.


Die nationale Meisterschaft ist für Paris Saint-German eine kleine Trophäe, die man am liebsten im Vorbeilaufen mitnehmen möchte, während man in der Champions League die Erfolge feiert. Das hat der Verein in den letzten Jahren jedoch nie geschafft. 


Tuchel braucht internationale Erfolge - sonst droht das Aus


Thomas Tuchel konnte zwar souverän die französische Meisterschaft gewinnen können, doch gegen ​Manchester United flog PSG bereits im CL-Achtelfinale aus dem Wettbewerb. Alles andere als zufriedenstellend für die Investoren aus Katar. Demnach soll Tuchel vor dem Aus stehen, sollte man in dieser Saison nicht mindestens das Halbfinale der Königsklasse erreichen. Das berichten Le 10 Sport und L'Équipe.


Sportdirektor Leonardo sei demnach ein großer Fan von Massimiliano Allegri, der bis zu dieser Saison Trainer bei ​Juventus Turin war. Sollte PSG erneut zu früh ausscheiden, würde Tuchel wieder auf dem Trainermarkt verfügbar sein. 


An diesem Punkt kommt Bayern München ins Spiel. Dort sieht sich Niko Kovac in einer ähnlichen Situation: Er ist alles andere als unumstritten, und sollten die Titel am Ende der Saison fehlen, dürfte es auch für ihn sehr eng werden. 


Vorsorglich hält der deutsche Rekordmeister wohl weiterhin Kontakt zu Tuchel. Auch der ​FC Barcelona und Manchester United seien an seinen Diensten interessiert, heißt es in den Meldungen weiter. So könnte, sollten bei Kovac und Tuchel die jeweiligen Trainerposten ins Leere laufen, Tuchel über Umwege doch noch einmal zum heißen Thema in München werden.