Im Auftaktspiel der diesjährigen Saison der Europa League hat sich ​Borussia Mönchengladbach gegen den Wolfsberger AC vor heimischen Fans schlichtweg blamiert. Die ​0:4-Niederlage war ein deutliches, aber auch gerechtes Signal an die Mannschaft und Trainer Marco Rose - so empfanden auch einige Fans im Netz.


Als haushoher Favorit waren die Gladbacher in das erste Spiel gegen den österreichischen Wolfsberger AC gegangen - auf dem Boden der Tatsachen angekommen, gingen sie nach 90 Minuten vom Feld. Eine gezeigte Vorstellung, die nicht nur bei den eigenen Fans, sondern bei sämtlichen Zuschauern für Unverständnis sorgte. 


Die Gäste haben zwischendurch kaum realisieren können, dass sie Tor um Tor erzielten und bereits mit einer satten 3:0-Führung in die Halbzeit gingen. Denn auf der Seite des Wolfsberger AC hatte vermutlich ebenfalls niemand mit einem solchen Spiel gerechnet.

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Nachdem ​Bayer Leverkusen am Mittwoch in der Champions League gegen Lok Moskau 2:1 verloren hatte, dachten viele, ein peinlicheres Ergebnis und Spiel könnte am EL-Donnerstag nicht folgen - seit gestern weiß man es besser.

Nun muss es einige Erklärungen für einen solchen Auftritt geben. Trainer Marco Rose wird sicherlich schon einige Faktoren erkannt haben, an denen es gestern scheiterte und an denen man arbeiten muss. Was einem gegen solche Gegner natürlich als Erstes einfällt: Wurde der Gegner schlicht unterschätzt? 

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Eigentlich kennt Marco Rose den Wolfsberger AC. Über die letzten Jahre trat er mit RB Salzburg häufiger gegen sie an, hat sie so immer wieder studieren und knacken müssen. 

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Das Spiel bot mit dem gegebenen Verlauf natürlich auch Anlass für den einen oder anderen Spruch, den man beispielsweise in ​Uli-Hoeneß-Manier zur Neuer vs. ter Stegen Diskussion darlegen kann.

Nichtsdestotrotz gibt es auch positive und zuversichtliche Dinge aus dem Spiel, die man mitnehmen kann. Auch wenn viele Gladbach-Fans bereits zur 70. Minute das Stadion verließen, können sie sich am Ende der Saison doch über die Deutsche Meisterschaft freuen - zumindest, wenn man an die bereits einmal geprüfte Statistik glaubt.