Das derzeit dominierende Thema bei Werder Bremen ist die Personalfluktuation. Beim wichtigen Spiel gegen Tabellenführer RB Leipzig kann Cheftrainer Florian Kohfeldt wieder auf Milot Rashica und Philipp Bargfrede zählen. Yuya Osako fällt wochenlang aus, hinter Maximilian Eggestein steht noch ein vorsichtiges Fragezeichen.

Es ist absurd, was da grade in Bremen passiert. Nach und nach kippen die Stars und Leistungsträger der Grün-Weißen um wie Schachfiguren, Chef Florian Kohfeldt muss Woche für Woche mit Rumpf-Aufstelllungen improvisieren. Ein Muster? Nicht zu erkennen. Ratlosigkeit macht sich breit an der Weser.


Osako fällt vier bis sechs Wochen aus

Und nun fällt mit Yuya Osako auch noch der bisher erfolgreichste Torjäger aus. Der japanische Nationalspieler ​verletzte sich im Training am Oberschenkel und muss nun vier bis sechs Wochen zwangspausieren, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. "Es ist bei einer simplen Drehung passiert. Er wollte sich zum Ball bewegen und hat eine Stelle, die vorher nicht auffälig war, getroffen. Das hatte nichts mit einer Fehlbelastung zu tun", erklärte Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel am Samstagabend.


Bargfrede noch kein Kandidat für die Startelf - Belastungstest für Eggestein


Doch es gibt auch positive Nachrichten im grün-weißen Lager. Milot Rashica ist nach auskuriertem Muskelfaserriss zurück im Werder-Zirkel und gegen Leipzig bereits eine Option für die Startelf. ​Auch Philipp Bargfrede könnte gegen die Roten Bullen sein Comeback feiern, ein Startelfeinsatz kommt allerdings noch zu früh: "Auch wenn ich die Comeback-Qualitäten von Bargi sehr zu schätzen weiß, werden wir vernünftig bleiben. Dass er eingwechselt werden kann, schließe ich nicht aus", betonte Kohfeldt.


Ein leichtes Fragezeichen steht noch hinter Maximilian Eggestein, Kohfeldt äußerte aber zumindest vorsichtigen Optimismus: "Wenn Maxi in den nächsten Tagen die Belastung verkraftet und richtig mittrainieren kann, dann ist er auch ein Kandidat für das Wochenende." Eine Rückkehr des deutschen U21-Nationalspielers wäre immens wichtig, da Nuri Sahin das Spiel gegen Leipzig gesperrt verpasst, und seine ordnende Rolle vor der Abwehr kompensiert werden muss.