​Der ​1. FSV Mainz 05 muss am Freitagabend beim zuletzt formstarken ​FC Schalke 04 ran. Die Domstädter wollen dennoch den Schwung aus dem 2:1-Erfolg gegen Hertha BSC mitnehmen und den Königsblauen einen guten Kampf bieten. Unklar ist dabei noch, welcher Torhüter von Coach Sandro Schwarz das Vertrauen geschenkt bekommt.


Eigentlich ist Florian Müller die klare Nummer Eins der Mainzer. Der 21-Jährige war zuletzt aber wegen einer Handgelenksverletzung ausgefallen und wurde beim Heimsieg gegen die Herthaner durch Robin Zentner vertreten. Der 24-jährige Keeper hinterließ dabei einen prima Eindruck und dürfte, obwohl Müller am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, gegen die Königsblauen eine weitere Chance erhalten.

​​Im voraussichtlich erneut zur Anwendung kommenden 4-3-1-2-System von Sandro Schwarz bleibt in der Viererkette wohl alles beim Alten. Heißt, Moussa Niakhate und Jeremiah St. Juste bilden erneut gemeinsam die Innenverteidigung. Auf der linke Defensivseite ist Aaron Martin absolut gesetzt und auch Rechtsverteidiger Daniel Brosinski dürfte es erneut gelingen, seinen teaminternen Konkurrenten, namentlich Ronael Pierre-Gabriel, in Schach zu halten.


Mainzer Mittelfeld-Trio soll Zentrale erobern


Beim Spiel gegen die Schalker wird es darauf ankommen, das Mittelfeldzentrum zu erobern und insbesondere den zuletzt ​wie entfesselt aufspielenden Amine Harit in den Griff zu bekommen. Mit Pierre Kunde Malong setzt Schwarz dabei vermutlich wieder einmal auf einen sehr robusten Sechser. Neben dem Kameruner rechnen sich Edimilson Fernandes und Danny Latza zurecht die besten Chancen aus.

Im offensiven Mittelfeld soll wie gewohnt Jean-Paul Boetius dem Spiel der Mainzer die nötige Finesse verleihen. Noch gelingt es dem 25-jährigen Niederländer noch nicht regelmäßig sein volles Potenzial zur Entfaltung zu bringen, im Duell mit Alexandru Maxim hat er aber eindeutig die Nase vorn.


Szalai hofft auf Treffer gegen Ex-Klub


In Abwesenheit des großen Hoffnungsträgers Jean-Philippe Mateta, der nach seinem Meniskusriss wohl erst ab Ende Oktober eine Alternative sein wird, müssen es weiterhin die verbliebenen Offensivskräfte der Domstädter richten. Während der ebenfalls langzeitverletzte Dong-Won Ji ebenfalls nicht in Frage kommt, ist Robin Quaison weiterhin gesetzt.


Neben dem bulligen Angreifer wird aller Voraussicht nach erneut Adam Szalai in der Startelf stehen. Der 31-jährige Ungar wartet nach seiner ​Rückkehr zu seiner alten Liebe noch auf seinen ersten Ligatreffer, dürfte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Schalke 04 aber mit Sicherheit besonders motiviert sein.


Die potenzielle Aufstellung von Mainz 05


Zentner - Brosinski, St. Juste, Niakhate, Aaron - Kunde, Latza, Fernandes - Boetius - Quaison, Szalai