​So hatte sich Real Madrid den Auftakt in die neue ​Champions-League-Saison definitiv nicht vorgestellt. Gegen Paris Saint-Germain mussten sich die Königlichen mit 3:0 geschlagen geben.


Beide Teams mussten in dem Kracher ​auf wichtige Spieler verzichten - bei Real fehlten u.a. Sergio Ramos, Marcelo und Luka Modric. PSG musste ohne sein Offensivtrio Neymar, Kylian Mbappe und Edinson Cavani auskommen.


Doch obwohl die drei ganz großen Stars im Angriff fehlten, hatte das Team von Thomas Tuchel offensiv immer noch einiges zu bieten. Vor allem Angel Di Maria lief gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber heiß: In der 14. Minute traf der Argentinier mit einer tollen Abnahme zum 1:0 - Real-Keeper Thibaut Courtois sah bei dem Abschluss ins kurze Eck aber nicht ganz glücklich aus. Nach einer halben Stunde legte Di Maria per Fernschuss das 2:0 nach.


Real werden zwei Treffer aberkannt


Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Gareth Bale dann sehenswert zum vermeintlichen Anschlusstor getroffen - weil der Ball jedoch bei der Annahme seinen Arm berührt hatte, wurde der Treffer nach Videobeweis zurückgenommen.


Insgesamt zeigte Paris einfach die reifere und flüssigere Spielanlage, zündende Ideen hatten die ​Spanier dagegen fast gar nicht zu bieten. Zwar traf Karim Benzema in der 76. Minute ins PSG-Tor, doch weil Lucas Vazquez aus dem Abseits gekommen war und die französischen Verteidiger irritiert hatte, wurde der Treffer ebenfalls anerkannt.


In der Nachspielzeit schloss Thomas Meunier einen Konter dann zum 3:0 ab - auch in der Höhe ein verdienter Erfolg für PSG. Real Madrid musste dagegen ordentlich Leergeld zahlen.