Am Donnerstagabend empfängt der VfL Wolfsburg zum Euro-League-Auftakt den ukrainischen Erstligisten PFK Oleksandrija. Trainer Oliver Glasner muss dabei auf einige Leistungsträger verzichten.


Der Kasten der ​Wölfe wird weiterhin von Pavao Pervan gehütet werden. Nachdem sich der eigentliche Stammtorhüter Koen Casteels einen Haarriss im Wadenbein zugezogen hat, bleibt seine Rückkehr offen. Pervan erweist sich bislang allerdings als ordentlicher Ersatz für den Belgier.


Dem 3-4-2-1 wird Glasner aber auch in der Euro League treu bleiben. Trotz des Muskelfaserrisses von John Brooks wird der VfL durch seine Defensive bestechen. Neben Tisserand und Knoche wird der zum Innenverteidiger umgeschulte Kapitän Josuha Guilavogui auflaufen.


Mehmedi raus, Steffen rein?

Auch im Mittelfeld wird Glasner keine allzu großen Veränderungen wagen. Nach den Ausfällen von Ignacio Camacho (Sprunggelenksprobleme) und Xaver Schlager (Knöchelverletzung) werden im defensiven Mittelfeld wahrscheinlich Maximilian Arnold und Yannick Gerhardt spielen. Als dynamische Flügelspieler werden die Verteidiger Jérome Roussillon und William auflaufen.


Im Angriff werden die Wölfe erneut auf Yunus Malli verzichten. In den Plänen von Glasner wird ohne echte Zehn gespielt, weswegen Josip Brekalo über links kommen wird und Renato Steffen über rechts. Nach dem schwachen Auftritt von Mehmedi gegen ​Düsseldorf wird der auf der Bank Platz nehmen.


Im Sturm wird alleinige Spitze Wout Weghorst sein. Der Niederländer trifft wie schon in der Vorsaison wie er will. Rotationsbedarf herrscht auf seiner Position zwar nicht, was für die Wölfe aber auch besser ist. Ersatzstürmer Ginczek kuriert nämlich noch seine Rückenverletzung aus.


Die voraussichtliche Aufstellung des VfL Wolfsburg

Pervan - Tisserand, Guilavogui, Knoche - Roussillon, Arnold, Gerhardt, William - Brekalo, Steffen - Weghorst