​Der Kader der ​TSG 1899 Hoffenheim ist auch in dieser Saison von zahlreichen vielversprechenden Talenten gespickt. Einer, der sich bei den Kraichgauern nicht durchsetzen konnte, ist Robin Hack. Der Linksaußen wurde daher in diesem Sommer an den Zweitligisten ​1. FC Nürnberg abgeben. Angeblich konnte sich der Bundesligist aber eine Rückkkaufoption sichern.


Der heute 21-Jährige war bereits in jungen Jahren vom Nachwuchs des Karlsruher SC in die Talentschmiede nach Sinsheim gewechselt und konnte sich durch starke Leistungen in den jeweiligen Jugendmannschaften Schritt für Schritt näher ans Profiteam heranarbeiten. 2017 wurde der Angreifer dann in das Bundesliga-Team hochgezogen und durfte zum ersten Mal Profiluft schnuppern.


Der endgültige Durchbruch blieb Hack im TSG-Dress aber verwehrt und so musste er immer wieder in der zweiten Mannschaft aushelfen. Mit seinem Dasein in der Regionalliga wollte sich der Youngster aber nicht abfinden und daher einigten sich Klub und Spieler in diesem Sommer darauf, dem Jungprofi durch einen ​Wechsel nach Franken regelmäßige Einsätze auf Zweitliganiveau zu ermöglichen.


Hoffenheim lässt sich Hintertürchen offen


Viele Experten bezeichneten den Verkauf des Shootingstars damals als großen Fehler der Hoffenheimer, schließlich gilt der Offensivspieler noch immer als Riesentalent und wurde er nicht von ungefähr zuletzt von U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz für die Spiele in der EM-Qualifikation berufen. Gegen Wales gelang dem Stürmer dabei prompt in seinem zweiten Spiel mit dem Bundesadler ein lupenreiner Hattrick.


Das Spielerprofil von Robin Hack:


​PositionLA​
​Alter​21
​Marktwert​0,5 Mio. Euro
​Vertragslaufzeit​30.06.2023
​Profi-Spiele​37
​Profi-Tore​5
​Profi-Vorlagen​4


(Marktwert laut transfermarkt.de)


Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, ließen sich die Hoffenheimer von den Clubberer bei den Transferverhandlungen aber keineswegs über den Tisch ziehen. So kassierten die TSG-Verantwortlichen für den Rechtsfuß zwar gerade einmal 500.000 Euro Ablöse, Teil des Deals soll aber auch gewesen sein, dass der Bundesligist seinen Ex-Schützling für drei Millionen Euro zurückholen kann. Ob diese Klausel nach einer gewissen Frist abläuft, geht aus dem Bericht nicht hervor.