​Seit drei Jahren steht Timo Werner bei ​RB Leipzig unter Vertrag, seitdem hat sich der Stürmer Jahr für Jahr weiterentwickelt. Doch zum absoluten Top-Niveau fehlt ihm noch eine deutliche Verbesserung, wie er selbstkritisch zugibt. Dabei will er sich etwas von der Konkurrenz abschauen.


Die Länderspielpause konnte Timo Werner nicht wirklich für Eigenwerbung nutzen, doch die ist nach seinem bisherigen Saisonstart auch nicht nötig. Denn nach drei Einsätzen in der Liga stehen bereits fünf Tore zu Buche, beim Tabellenführer präsentiert er sich in absoluter Top-Form. Für die nächsten Wochen will er sich allerdings weiter verbessern, denn trotz der guten Leistungen sieht er Luft nach oben.


Vor dem Topspiel gegen den ​FC Bayern München ist Werner hochmotiviert, das Duell ist zudem aufgrund des Interesses der Münchner an ihm sehr interessant. Bei einem Wechsel hätte er sich den Sturmplatz mit Robert Lewandowski teilen müssen, diesen sieht Werner allerdings in einer ganz anderen Verfassung. "Für mich ist er definitiv Weltklasse", so der Angreifer in der Sportbild.


Bei den Fähigkeiten des Polen kommt er regelrecht ins Schwärmen: "Wenn ich über Lewandowski nachdenke, gibt es einiges, was ich mir von ihm abschauen kann. Er ist ein Super-Stürmer, er ist nicht nur aus dem Spiel, sondern auch bei Standards stark: Wie souverän er die Elfmeter schießt, fällt oftmals gar nicht auf. Zudem kann er mittlerweile Freistöße schießen."


Werner will sich entwickeln


In einigen Sachen deutet der deutsche Nationalspieler also noch Nachholbedarf an, noch macht Lewandowski einiges besser als der 23-Jährige. Allerdings hat er in Sachen Alter einen klaren Vorteil und kann sich im Gegensatz zum acht Jahre älteren Konkurrenten noch mehr entwickeln. Eine weitere Gelegenheit dazu erhält er nun an diesem Wochenende gegen den Rekordmeister, ein Spiel welches Werner kaum erwarten kann.


Doch zu hoch hängen will er ein Ergebnis nicht: "Das Spiel wird noch nicht die Meisterschaft entscheiden. Wir machen uns keinen Druck und sagen: Wir müssen das Spiel unbedingt gewinnen, weil wir Meister werden wollen." Doch er wird alles dafür geben die drei Punkte in Leipzig zu lassen und womöglich auch eigene Treffer beizusteuern. Im direkten Vergleich wird sich nun zeigen, wie weit vorne Lewandowski wirklich noch ist.