​Beim ​VfB Stuttgart wurde in diesem Sommer der komplette Kader einmal auf links gedreht. Obwohl das neuformierte Team von Cheftrainer Tim Walter dabei bislang in der zweiten Liga einen guten Eindruck hinterlassen konnte, sondiert Sportdirektor Sven Mislintat auch nach dem Ende der Transferperiode weiter den Spielermarkt. Neuestes Objekt der Begierde soll dabei mit Darko Churlinov ein Talent des ​1. FC Köln sein.


Der VfB-Kaderplaner will nichts unversucht lassen, um den Traditionsverein in eine glorreiche Zukunft zu führen. Bei seiner Suche nach potenziellen Verstärkungen ist dabei ein klares Muster zu erkennen. So liegen vor allem junge, entwicklungsfähige Spieler im Beuteschema des 46-Jährigen, der den Kaderumbruch beim VfB laut dem kicker unlängst als "fortlaufenden Prozess", bei dem man "nie zufrieden" sein könne bezeichnete.


Laut der Fachzeitschrift sollen die Stuttgarter aktuell vor allem auf Churlinov ein Auge geworfen habe. Kontakt zum Management des 19-jährigen Angreifers habe man dabei bereits aufgenommen. Einfach zu realisieren wäre ein Wechsel des Youngsters mit Sicherheit nicht, schließlich weiß auch der Effzeh um das große Potenzial des Jungprofis.


Churlinov in Köln nicht mehr vollends zufrieden


Der aktuelle Ausbildungsvertrag des Linksaußen läuft im ​kommenden Sommer aus. Die Effzeh-Bosse hoffen, den Offensivspieler nun mit einem Profivertrag inklusive Vertragsverlängerung von einem Verbleib in der Domstadt zu überzeugen. Noch zögert der U21-Nationalspieler Mazedoniens aber. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass sich der Angreifer nicht sicher ist, ob ihm von Seiten der Kölner ein baldiger Durchbruch bei den Profis zugetraut wird.


Das Spielerprofil von Darko Churlonov:


Position​​LA
​Alter​19
​Marktwert​0,4 Mio. Euro
​Vertragslaufzeit​30.06.2020
​Spiele für Kölner U19​59
​Tore für Kölner U19​26
​Spiele für Kölner Profis1​


(Marktwert laut transfermarkt.de)


Angesichts der prall besetzten Offensive der Kölner kommen diese Bedenken womöglich nicht von ungefähr und so müsste sich Churlinov bei einem Verbleib wohl mit einem Schattendasein und vielleicht sogar mit einem Zwischenstopp in der zweite Mannschaft, sprich in der Regionalliga, abfinden. Nach 18 Treffern für die Kölner U19 in gerade einmal 23 Partien in der Vorsaison sieht die Karrriereplanung des Shootingstars derartige Verzögerungen aber nicht vor. Mit seiner Einstellung ​eckte der Mazedonier dabei auch schon mit Effzeh-Coach Achim Beierlorzer an.


Beim VfB könnte Churlinov wohl auf deutlich mehr Einsatzzeiten hoffen, auch wenn für Cheftrainer Tim Walter Starallüren dieser Art mit Sicherheit nicht in die Tüte kommen. Neben den Stuttgartern sollen dem Bericht zufolge auch weitere Klubs an dem Flügelflitzer interessiert sein.