Am Deadline Day verließ Henrikh Mkhitaryan den FC Arsenal und wechselte auf Leihbasis zur AS Rom. Dort will der Armenier auch über das Jahr hinaus bleiben; auf der Insel sieht Mkhitaryan seine Zukunft nicht mehr.


Er ist ein überragender Kicker, dieser Henrikh Mkhitaryan. Das zeigte er bei Shakhtar Donetsk und vor allem bei Borussia Dortmund. Nur in der ​Premier League blieb der Armenier hinter seinem Potenzial zurück. 2016 wechselte er vom BVB zu Manchester United, anderthalb Jahre später zu Arsenal London - jeweils ohne durchschlagenen Erfolg. Im Herbst seiner Karriere wagt Mkhitaryan nun in Rom einen neuen Anlauf.


Mkhitaryan verzichtet für die Roma auf Gehalt


"Ich habe einen Anruf von meinem Berater bekommen und ich wollte wechseln, weil es eine großartige Chance für mich war", verriet der 30-Jährige Sky Sports. So dringend wollte er wechseln, dass er mit Berater Mino Raiola "nicht mal über das Geld diskutiert" hatte. Für seinen Wechsel in die italienisch Hauptstadt soll Mkhitaryan auf Geld verzichten; kriegt dafür aber die Chance, seine Karriere in der ​Serie A wieder anzukurbeln. 


"Es war besser zur Roma zu wechseln, um die Freude am Fußballspielen wiederzufinden", erklärte der Ex-Dortmunder seinen raschen Wechsel zur Roma - und seiner Flucht aus England. "Vielleicht habe ich nicht so gut zum englischen Fußball gepasst. Von daher denke ich, dass der Wechsel gut war. In England habe ich mich nicht mehr glücklich gefühlt." Die Roma sicherte sich Mkhitaryans Dienste für eine Leihgebühr in Höhe von drei Millionen Euro. Bei 25 Einsätzen für seinen neuen Arbeitgeber greift eine Kaufpflicht für den Armenier.