​Es läuft nicht ganz rund bei Niklas Stark. Der Abwehrchef von ​Hertha BSC erlebt mit seinem Team momentan eine sportliche Talfahrt. Dennoch wird er weiter von Nationaltrainer Jogi Löw zum DFB-Team eingeladen - wo er aber nicht spielt. Dabei hat Stark vor allem letzte Saison gezeigt, was er drauf hat. Wie die Sport Bild nun berichtet, soll der 24-Jährige sich im Sommer auch mit einem Wechsel beschäftigt haben.


Neben ​Borussia Dortmund und ​Borussia Mönchengladbach soll vor allem Ajax Amsterdam stark an den Diensten des Abwehrspielers interessiert gewesen sein. Ein Wechsel kam dennoch nicht zustande. Keiner der genannten Vereine war bereit, die durch eine Ausstiegsklausel auf 25 Millionen Euro fixierte Ablösesumme für Stark zu zahlen.


Stark strebt den nächsten Schritt an


Damit blieb Stark weiter Spieler der Alten Dame - was für ihn absolut in Ordnung ist: "Mein Job ist, hier alles zu geben. Wenn ich über andere Vereine sprechen würde, würde ich Hertha nicht genügend respektieren." Doch über seine weitere Zukunft möchte Stark noch nichts preisgeben. "Natürlich strebt man immer auch einen nächsten Schritt an. Der kann bei Hertha sein oder eventuell irgendwann woanders. Das weiß man im Fußball nie so genau", so der Abwehrspieler. "Wenn die Karriere eines Tages vorbei ist, möchte ich mir nicht sagen: Ach, hätte ich mal...".


Nun liege der Fokus allerdings auf der Hertha und dem Druck, nach einem schwachen Saisonstart die Zügel noch herumzureißen. Starks Ziel sei es, für Berlin auch weiter Leistung zu bringen. Am kommenden Samstag wird er wieder die Chance dazu haben. Dann trifft Hertha BSC auf Tabellenschlusslicht ​Mainz 05 im Duell der Fehlstarter.