​Noch ist der Name Leonardo Balerdi ein relativ Unbekannter bei ​Borussia Dortmund. Zumindest für sein Heimatland Argentinien hat sich dies nun geändert, denn bei der Nationalmannschaft gab der Verteidiger sein Debüt. Im Oktober könnte der Youngster sein erstes Heimspiel im Signal Iduna Park absolvieren - allerdings nicht im BVB-Trikot.


Bereits im Winter dieses Jahres wechselte Leonardo Balerdi zu Borussia Dortmund. Für den 20-jährigen Argentinier ist es die erste Station in Europa, bisher schaffte er den Durchbruch beim BVB allerdings noch nicht. Nach einigen Einsätzen in der Regionalliga wartet der Innenverteidiger weiterhin auf sein Profi-Debüt. Zum ersten Mal auflaufen durfte er dagegen gestern Abend für Argentinien.


Im Freundschaftsspiel gegen Mexiko wurde der Defensivspieler sieben Minuten vor dem Ende eingewechselt. Am Spielstand von 4:0 für die Albiceleste änderte sich dabei nichts mehr, doch für Balerdi war es ein großer Schritt. Erstmals konnte er seit seinem Wechsel wieder so richtig Profi-Luft schnuppern.


Balerdis Debüt im Signal Iduna Park für Argentinien?


Nun geht es vorerst zurück nach Dortmund, wo sich der BVB auf die intensiven nächsten Wochen vorbereiten will. Dass der 20-Jährige dabei eine große Rolle spielt ist eher fraglich, denn die Konkurrenz mit Mats Hummels, Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou ist zu groß. Trotzdem könnte er in Kürze sein erstes Spiel im Signal Iduna Park machen, allerdings nicht für Schwarz-Gelb.

Denn am 09. des Monats trifft die deutsche Nationalmannschaft in Dortmund auf die argentinische Auswahl und bestreitet ein Testspiel. Dabei könnte Balerdi seinen ersten Ersatz im heimischen Stadion feiern, kurioserweise allerdings als Gast. Doch das Gefühl dürfte vor der großen Atmosphäre trotzdem sehr überwältigend sein.


Unabhängig von der Nationalmannschaft drängt Balerdi aber ebenso auf seine Premiere für den BVB. Nach fast einem Jahr kämpft er um seine Chance, die er womöglich bald bekommen könnte. Denn der Ehrgeiz des Argentiniers ist groß; ein erster Auftritt im Borussia-Trikot ist dabei Motivation genug. In Zukunft will er seinen Namen öfter durch die Lautsprecher des Fußball-Tempels hören.