Ralf Fährmann wurde in der vergangenen Saison bei Schalke 04 auf die Bank degradiert und wechselte im Sommer auf Leihbasis zu Premier-League-Aufsteiger Norwich City. Sein Berater Stefan Backs gab gegenüber FussballTransfers Einblick in die Zukunftspläne des Schlussmanns und seine Rolle bei Norwich.


Auf Schalke war Ralf Fährmann eigentlich eine unumstößliche Größe. Doch mit der sportlichen Talfahrt in der vergangenen Saison sank auch Fährmanns Stern. Alex Nübel lief ihm den Rang ab und der 30-Jährige stand plötzlich im Abseits. Im Sommer folgte der Wechsel zu Premier-League-Aufsteiger Norwich City - auf Leihbasis. Doch auch bei den Canaries ist Fährmann nur Ersatz.


Tim Krul hat bei Norwich-Trainer Daniel Farke die Nase vorn, Fährmann brachte es auf der Insel  erst zu einem Einsatz im eher unbedeutenden EFL-Cup. "Er wusste vorher nicht, dass er nicht spielen wird", erklärte sein Berater Stefan Backs nun das bisher enttäuschende Leihgeschäft. "Allerdings gab der Trainer ihm auch keine Einsatzgarantie", fuhr Backs fort. Fährmann, seinem Typus entsprechend, will den Kampf annehmen, ein vorzeitiger Abbruch des Leihgeschäfts sei "ausgeschlossen."


Fährmann-Zukunft hängt von Alex Nübel ab


Ein Verbleib bei Norwich ist allerdings ebenso unwahrscheinlich. Geplant ist eher eine Rückkehr nach Gelsenkirchen im kommenden Sommer. "Stand jetzt wird Ralf nach Schalke zurückgehen", betonte Backs. Das scheint allerdings davon abzuhängen, ob Alexander Nübel seinen Vertrag auf Schalke verlängert oder den Verein verlässt. "Natürlich muss man auch die Entwicklung bei Alexander Nübel abwarten", so Fährmanns Berater.


Sollte Nübel seinen Vertrag verlängern, ist er gesetzt. Mit Markus Schubert hätten die Knappen zudem eine junge, aufstrebende Nummer Zwei, die erst in diesem Sommer verpflichtet wurde. In diesem Szenario müsste sich Fährmann - auch im Kontext seiner bisher sportlich enttäuschenden Leihe - ganz hinten einreihen. Eine Zukunft in Königsblau hätte der 30-Jährige dann wohl eher nicht.