​Nach nur einem Jahr verließ Sebastian Rudy im Sommer den FC Schalke, um sich der TSG Hoffenheim auf Leihbasis anzuschließen. In einem Interview mit dem Vereinsmagazin Spielfeld lässt der 29-Jährige durchblicken, nicht mehr zu ​S04 zurückkehren zu wollen.


Für eine Leihgebühr von knapp einer Million Euro konnte sich die TSG im Sommer die Dienste von Sebastian Rudy sichern. Dem Vernehmen nach besitzen die Kraichgauer zudem eine Kaufoption für den Mittelfeldspieler - wenn es nach Rudy selbst geht, soll diese in jedem Fall gezogen werden.


Rudy will bei der TSG bleiben


"Ich möchte definitiv länger hierbleiben und kann mir sehr gut vorstellen, meine Karriere bei der TSG zu beenden. Der Verein und die Region sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe viele Freunde, die Menschen hier sind sehr liebenswert, es passt einfach", so Rudy gegenüber dem Magazin Spielfeld. "Auch das Bemühen der TSG hat mir sehr gutgetan. Da gab es für mich keine zwei Meinungen, wo ich meine Karriere fortsetzen möchte. Die sieben Jahre hier waren etwas ganz Besonderes für mich. Das werde ich nie vergessen." 


Des Weiteren betont Rudy, dass es "eine aktive Entscheidung"  von ihm gewesen sei, Schalke zu verlassen und zu seinem Ex-Klub zurückzukehren. Eine überraschende Aussage, schließlich hatte der deutsche Nationalspieler noch zu Beginn des Sommers betont, nach einer schwierigen Debütsaison bei S04 weiter um seinen Platz kämpfen zu wollen.


Schreuder als X-Faktor für Rudys Wechsel


Maßgeblichen Anteil an seiner Rückkehr in den Kraichgau hatte laut Rudy auch der neue TSG-Coach Alfred Schreuder, mit dem der Leihspieler bereits während seines ersten Engagements (2010 - 2017) zusammengearbeitet hatte - Schreuder war damals zeitweise als Co-Trainer unter Huub Stevens und Julian Nagelsmann tätig.


"Alfred kennt mich gut und weiß genau, was meine Stärken sind. Er hat mich in den persönlichen Gesprächen direkt überzeugt: wie er spielen will, was er machen will, was er von mir erwartet", schwärmte Rudy. "Schon damals als Co-Trainer hat er viel mit den Spielern gesprochen, an vielen Details gearbeitet und Hilfestellungen gegeben. Er ist ein sehr positiver Mensch und tut der ​TSG gut."


Nach diesen Worten ist klar: Eine gemeinsame Zukunft haben S04 und Rudy wohl nicht mehr.