Ignacio Camacho muss weiterhin auf sein Comeback warten. Der Spanier des ​VfL Wolfsburg befindet sich zurzeit in seiner Heimat, nachdem er sich zuletzt erneut zwei Eingriffen am linken Knöchel unterziehen musste. Im schlimmsten Fall droht sogar das vorzeitige Karriereende


Auf der zurzeit nicht kleinen ​Verletztenliste des VfL Wolfsburg steht Ignacio Camacho nun am längsten drauf. Der 29-Jährige, der 2017 vom FC Málaga zu den Wölfen wechselte, muss bereits seit über einem Jahr verletzt aussetzen. Wie die Bild berichtet, befindet er sich aktuell in Spanien, wo er nach zwei Operationen am Knöchel orthopädische Schuhe tragen muss. 


Situation soll 2020 neu bewertet werden


Auch in der Sommervorbereitung trainierte er im Trainingslager, zu dem er mitreiste, nicht mit dem Team. Zum Teil sei er sogar nur etwas gelaufen, und das auf Socken. Das potenzielle vorzeitige Karriereende scheint eine (äußerst bittere) Option zu sein, von der VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke jedoch noch nichts wissen will: "So weit sind wir nicht. Ignacio bekommt die Zeit, die er braucht. 2020 werden wir die Lage zusammen neu bewerten."


Trainer Oliver Glasner verriet, dass der Defensivspieler noch immer und ständig Schmerzen habe: "Der orthopädische Schuh ist der Versuch, die Belastung im Fuß zu verlagern, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen." Zudem schließt er ein Comeback in den nächsten Wochen und Monaten aus: "Es ist keine schnelle Rückkehr in Sicht."


Wenn sich bis 2020 keine spürbaren Verbesserungen ergeben sollten, scheint das Ende der Fußballer-Karriere ein notwendiger Schritt zu sein. "Es gibt auch noch ein Leben nach dem Fußball", schließt Glasner vielsagend.