​Der ​1. FC Köln hat seit Sonntagabend einen neuen Vorstand. Am Ende der mehrstündigen Mitgliederversammlung in der Lanxess Arena, bei der auch ​die vorläufigen Geschäftszahlten der Saison 2018/19 veröffentlicht wurden, stimmte die Mehrheit der Anwesenden für Werner Wolf, Eckhard Sauren und Jürgen Sieger. Zuvor wurden die bisherigen Vizepräsidenten Markus Ritterbach und Toni Schumacher verabschiedet.


"Der FC ist für immer tief in meinem Herzen verankert", sagte Schumacher, der zusammen mit Ritterbach nach über siebeneinhalb Jahren aus dem Amt verabschiedet wurde. Beide Funktionäre wurden mit stehenden Ovationen gefeiert. "Wir übergeben einen Klub, der wirtschaftlich kerngesund, volksnah, familiär und beliebt ist", betonte Ritterbach, der sich "ein anderes Ende unserer Amtszeit gemeinsam mit Werner Spinner gewünscht hätte". Ex-Präsident Spinner war Anfang März zurückgetreten. Stefan Müller-Römer, der die Spinner-Lücke interimsweise geschlossen hatte, kehrt nach der Neuwahl wieder in den Mitgliederrat zurück. 


78,22 Prozent stimmten für neues Trio


Die Geschicke beim Aufsteiger werden zukünftig Wolf (neuer Präsident), Sauren und Sieger leiten. Von den anwesenden Mitgliedern stimmten 2.119 mit Ja, 590 mit Nein und 100 enthielten sich. Enthaltungen werden nicht berücksichtigt, weshalb die neue Klubführung 78,22 Prozent der Stimmen erhielt. 

"Wir drei sind Dienende unseres Vereins. Wir sind kein Triumvirat und kein Dreigestirn, sondern wir wollen die Spitze eines Teams sein, das aus Mitarbeitern, Ehrenamtlern, Gremien und euch, den Mitgliedern, besteht", wird Wolf auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Köln langfristig in der ​Bundesliga etablieren und den Aufsteiger zu einem modernen Vorzeigeklub machen sind nur zwei Ziele der neuen FC-Spitze. ​