Für manche Spieler ist der VfB ein Verein, um den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen. Für andere ist es die letzte höherklassige Station, bevor sie in unterklassigeren Teams zum Zuge kommen. Wir zeigen euch fünf ehemalige VfB-Profis, die jetzt nur noch unterklassig eingesetzt werden:


Raphael Holzhauser

Der groß gewachsene Österreicher galt beim ​VfB Stuttgart lange Zeit als großes Talent. Aus der U19 schaffte er im Jahre 2012 den Sprung zu den Profis. So richtig kam der damals 20-Jährige aber nicht zum Zug.

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Raphael Holzhauser galt als großes Mittelfeldtalent


21 Partien und kein einziges Tor später, wurde er für ein Jahr nach ​Augsburg verliehen. Auch nach seiner Rückkehr konnte er sich bei den Schwaben nicht durchsetzen und wurde zu Austria Wien transferiert. Im vergangenen Jahr wechselte er dann in die Schweiz zu den Grasshoppers Zürich. Nach nicht einmal einem Jahr wurde sein Vertrag allerdings aufgelöst. So spielt der 26-Jährige mittlerweile für den K. Beerschot V.A. in der zweiten Belgischen Liga.


Kevin Großkreutz

Betrachtet man Holzhausers Werdegang, könnte man meinen, dass Kevin Großkreutz derweil glimpflich davon kam. Nach seinem unrühmlichen Abgang von den Schwaben, zog es den Publikumsliebling 2017 nach ​Darmstadt. Dort konnte er sich zwar behaupten, spielte aber permanent um den Abstieg aus der zweiten Liga und wurde letztlich freigestellt.

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Durfte mit Uerdingen für den DFB-Pokal in den Signal-Iduna-Park zurückkehren


Seitdem läuft der 30-Jährige für den KFC Uerdingen in der 3. Liga auf. Dort spielt der Weltmeister von 2014 unter anderem mit Dominic Maroh und Jan Kirchhoff zusammen im Mittelfeld der Liga.


Timo Gebhart

Ein Gegenspieler von Großkreutz in Liga drei ist unter anderem Timo Gebhart. 2009 zog es den Mittelfeldspieler damals noch als Flügelspieler an den Neckar. Im zarten Alter von 20 Jahren verließ er seine Münchner Löwen und spielte fortan dreieinhalb Jahre lang für Stuttgart. Nach unsäglichen Verletzungsmiseren wurde Gebhart aussortiert und heuerte beim ​1. FC Nürnberg an.

Timo Gebhart

Ist Ligakonkurrent von Kevin Großkreutz: Timo Gebhart mit 1860 München


Nachdem er dort in weiteren dreieinhalb Jahren lediglich auf 33 Spiele kam, zog es ihn über Bukarest, Rostock und Berlin seit dieser Saison zurück zu 1860. Dort hat er seit seiner Rückkehr kein einziges Spiel verpasst.


Mamadou Bah

Aus der zweiten Mannschaft von Racing Strasbourg holte der VfB Stuttgart 2010 den damals 22-jährigen Mamadou Bah zu den Schwaben. Dort konnte er mit lediglich 11 Spielen zu keinem Zeitpunkt Fuß fassen und verabschiedete sich drei Jahre später in die Vereinslosigkeit.

Mamadou Bah

Mamadou Bah konnte sich in Stuttgart nicht durchsetzen


Dieser versucht er seitdem immer wieder zu entwischen. So bekam er etwa bei Racing Straßbourg eine weitere Chance, die er nicht nutzen konnte. Aktuell spielt er in Frankreich bei US Raon-l'Étape in der fünften französischen Liga.


Patrick Funk

Den wohl bittersten Abstieg musste wohl der ehemalige Stuttgarter Patrick Funk hinnehmen. Nachdem er aus der Jugend des VfB den Sprung zu den Profis schaffte, tummelte sich der Mittelfeldspieler zunächst noch in der zweiten Garde. Dennoch lief er in der Saison 2010/11 neun Mal in der Bundesliga auf und sogar drei Mal in der Euro League.

Patrick Funk

Patrick Funk spielt jetzt in der sechsten Liga.


Trotzdem wechselte er danach für zwei Jahre zu St. Pauli. Nach seiner Rückkehr an den Neckar kam er nur noch in der zweiten Mannschaft zum Zug. Von dort aus wechselte er 2014 ligaintern zu ​Wehen Wiesbaden und später zum VfR Aalen. Nach einer Saison in Aalen, wo er auf 32 Spiele in der 3. Liga kam, wechselte der 29-Jährige in diesem Sommer zu Sechstligist TSV Essingen.