​Seit diesem Sommer trainiert der Spanier Julen Lopetegui den FC Sevilla, mit großen Ambitionen will er den Verein wieder zum Erfolg führen. Dabei plante er offenbar auch mit dem Abwehrspieler Nacho, den er von ​Real Madrid loseisen wollte.


Nacho Fernández und Julen Lopetegui kennen sich aus ihrer vergangenen Zeit gut. Drei Monate war der Spanier als Übungsleiter bei den Königlichen aktiv, in dieser Zeit lernte er den Mittelfeldspieler bestens kennen. Für sein neues Projekt in Sevilla wollte er den 29-Jährigen verpflichten, doch zu einem Deal kam es letzten Endes nicht.


Sevilla war dabei definitiv nicht der einzige Interessent für den Profi. Inter Mailand war ebenfalls lang an dem Spanier dran, doch wie für Sevilla gab es auch an die Italiener eine Absage, wie die Marca berichtet. Vor allem Nacho selbst wollte die Königlichen nicht verlassen, er glaubt an den neuen Auftrieb durch Trainer Zinédine Zidane und sieht sich selbst in einer besseren Lage.


Ein weiterer Grund könnte auch die eigene Einstellung von Nacho und seine bisherige Laufbahn sein. Denn etwas anderes als Real Madrid kennt der Profi nicht, seit 2001 befindet er sich im Nachwuchs-Programm der Königlichen. Über sämtliche Jugendmannschaften schaffte er es 2013 in den Profi-Kader. Seitdem läuft er nur für Real Madrid auf, daran wird sich in dieser Saison nichts ändern.


Schwierige Situation bei Real


Seit einiger Zeit spielt er im Kader allerdings keine große Rolle mehr. Mit 29 Jahren will er sein Glück noch ein Jahr versuchen und sich für eine Vertragsverlängerung empfehlen. Sein Arbeitspapier läuft nämlich im nächsten Sommer aus.