Eigentlich wollte ​Schalke 04 bereits in diesem Sommer Nabil Bentaleb abgeben, ​doch die notwendige Knie-OP machte einen Strich durch die Rechnung - wortwörtlich, denn der mögliche Deal mit Bremen platzte. Nun will man ihn wieder eingliedern, vor allem, um gegen weiteren Wertverlust vorzugehen.


Im Gegensatz zu Yevhen Konoplyanka, ​den Schalke kurz vor Ende der Transferphase noch hat abgeben können, bleibt man weiterhin auf Nabil Bentaleb und seinem üppigen Gehalt sitzen. Eigentlich wollte man den 24-Jährigen abgeben. Man hatte mit ihm aufgrund mehrerer Eskapaden abgeschlossen, brauchte zudem das frei werdende Gehalt für die (am Ende fehlgeschlagene) Stürmersuche. 


Wertverlust soll möglichst vermieden werden - keine Trainingsgruppe 2


Nun stehen die Verantwortlichen vor der Frage, wie man nun mit ihm umgehen sollte. Wie die Bild berichtet, plane man weder eine Versetzung in die U23, noch eine Trainingsgruppe 2 mit ihm. Nach seiner Rückkehr soll er zwar wieder normal mit dem Team trainieren, doch ein Comeback auf dem Platz scheint ausgeschlossen. 


Damit sein Marktwert nicht noch weiter sinkt, und man - wie erhofft - im kommenden Winter noch möglichst viel an einem Verkauf verdienen (Verlustgeschäft ist bereits sicher) kann, soll er nicht noch weiter in schlechtes Licht gerückt werden. 


Durch die Operation wird er allerdings um die acht Wochen ausfallen. Heißt, dass Bentaleb vermutlich nicht vor November wieder mit dem Ball trainieren kann. Von da bis zur Wintertransferphase ist es nicht lange hin. Sehr wenig Zeit für die S04-Verantwortlichen um Sportvorstand Jochen Schneider, dann noch eine möglichst gute Ablöse (inklusive Gehalts-Einsparungen) zu erzielen.