​Der ​VfB Stuttgart ist weiter auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Nachdem der Verein von ​Jürgen Klinsmann eine Absage kassierte, stehen weiter ​alternative Lösungen bereit, um den zurückgetretenen Wolfgang Dietrich zu ersetzen. Wie nun der SWR Sport berichtet, überlegt nun auch der ehemalige VfB-Kicker und Weltmeister von 1990, Guido Buchwald, sich für den Posten zu bewerben.


Buchwald saß bis Februar 2019 im Aufsichtsrat des VfB, legte damals jedoch das Amt wegen Differenzen zum Ratsmitglied Wilfried Porth nieder. Dennoch hält die Vereinsikone weiter an den Schwaben fest und will seinen Verein auf der Suche nach einem neuen Präsidenten unterstützen.


"Der VfB Stuttgart ist für mich eine Herzensangelegenheit"


"Mich haben viele Fans angesprochen, darunter auch Dauerkartenbesitzer und welche aus dem Business Bereich", so der 58-Jährige gegenüber dem SWR. Im Falle einer Bewerbung wäre er auch sehr optimistisch, dass er die Wahl gewinnen könne. "Ich glaube schon, dass ich die Unterstützung der Fans habe", sagte Buchwald.


Buchwald möchte sich jedoch nicht durch das Präsidentenamt profilieren. Im Vordergrund stehe immer noch der VfB: "Der VfB Stuttgart ist für mich eine Herzensangelegenheit." So könne sich der 76-malige Nationalspieler ebensogut vorstellen, einen geeigneten Kandidaten in seinem Wahlkampf zu unterstützen. Über eine Kandidatur werde sich Buchwald bis kommenden Dienstag entscheiden. Die Bewerbungsfrist beim VfB läuft noch bis zum 15. September.