Ivan Rakitic ist einer der Verlierer der sommerlichen Transferaktivitäten des ​​FC Barcelona. Zum einen, weil sich der Kroate zum beliebigen Tauschobjekt der Katalanen entwickelte. Zum anderen, weil der Spieler tatsächlich den Verein verlassen wollte, am Ende aber nicht durfte. Denn statt Teil des Neymar-Deals zu werden und zu Paris Saint Germain zu gehen, wollte Rakitic lieber zu Juventus Turin.


Es wäre der absolute Megatransfer des Sommers geworden. Der FC Barcelona arbeitete intensiv an einer Rückholaktion ihres einstigen Superstars Neymar. Den 27-Jährigen wollten sich die Katalanen durch ein Tauschpaket angeln, welches neben Rakitic auch Ousmane Dembele beinhaltete. Beide Spieler sagten jedoch dem Tauschgeschäft ab. Dembele, weil er sich bei Barca durchsetzen möchte. Rakitic, weil ihm Paris nicht reizte. ​Am Ende ging Barca leer aus.


Doch auch Rakitic schaut nun in die Röhre. Tatsächlich wäre der Mittelfeldspieler gerne gewechselt, nachdem Neuzugang Frenkie de Jong dem Vizeweltmeister von 2018 den Stammplatz abluchste. Doch Rakitic reizte statt Paris vielmehr das Starensemble in Turin. Wie die AS berichtet, war sich der ehemalige Schalker sogar schon mit Juve einig, jedoch akzeptierte Barcelona nicht die von Juve gebotene Ablöse oder ein Tauschgeschäft mit ​Emre Can und Frederico Bernadeschi. Ende vom Lied: Rakitic schmort nun auf der Bank.


Dembele trotzt Ziehvater Tuchel


Letztendlich scheiterte der Megadeal jedoch vor allem an Flügelstürmer ​Dembele. So berichtet die AS unter Berufung auf die L'Equipe, dass Dembele weiter bei seinem Traumklub Barcelona bleiben möchte, um sich durchzusetzen und sich in der Weltspitze zu etablieren. Ein Wechsel schien allerdings lange gar nicht mal so abwegig, da mit Thomas Tuchel der ehemalige Dortmunder Ziehvater auf der Pariser Trainerbank weilt. Tuchel und Dembele stehen weiterhin in einem engen Kontakt zueinander, jedoch reichte der Trainer nicht aus, um Dembele zu überzeugen.