Neymar Jr. diktierte in diesem Sommer die Schlagzeilen beim FC Barcelona. Die Rückholaktion scheiterte jedoch; auch, weil Ousmane Dembele nicht im Gegenzug nach Paris wechseln wollte. Als Ersatz für Neymar hätte Barca bei Tottenhams Lucas Moura zuschlagen können.


Der FC Barcelona suchte in den letzten Wochen des Transferfensters offenbar händeringend nach einer weiteren Offensivkraft. Nachdem die Verhandlungen mit Neymar zu scheitern drohten (und es später auch taten), nahm die Blaugrana zwischenzeitlich Lucas Moura von den Tottenham Hotspur ins Visier. Moura hatte die Spurs in der abgelaufenen Spielzeit quasi im Alleingang ins Champions-League-Finale geführt.


Tottenham forderte 50 Millionen Euro für Lucas


Dementsprechend hoch setzten die Londoner die finanzielle Latte für den 27-Jährigen. Wie die Mundo Deportivo berichtet, forderte Tottenham rund 50 Millionen Euro Ablöse für den Brasilianer; ein Angebot, das Barca dankend ablehnte. Statt bei Lucas, gingen die Katalanen lieber noch einmal bei Neymar in die Offensive - jedoch erfolglos.


Der Deal mit Neymar scheiterte vermutlich daran, dass Ousmane Dembele im Gegenzug nicht zu Paris Saint-Germain wechseln wollte. Gegenüber der L'Equipe betonte Dembele noch einmal deutlich, dass er sich unbedingt in Barcelona durchsetzen möchte: "Egal, wer kommt, die Konkurrenz macht mir keine Angst und ich werde kämpfen, um mich hier durchzusetzen."