​​Hertha BSC ist am Deadline Day noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Von ​Borussia Dortmund ​lieh der Hauptstadtklub Marius Wolf bis Saisonende aus und sicherte sich zudem eine Kaufoption. Cheftrainer Ante Covic und Sportchef Michael Preetz lobten den variablen Neuzugang in den höchsten Tönen. 


Zwei Millionen Euro Leihgebühr überwies Hertha BSC für den 24-Jährigen an den BVB. Ziehen die Berliner die Kaufoption, werden weitere 20 Millionen Euro fällig. Wolf, an dem ​auch der ​SV Werder Bremen Interesse zeigte, schließt bei der Alten Dame die Lücke, die durch den Abgang von Valentino Lazaro zu Inter Mailand entstanden ist. Mit dem Rechtsaußen stehen Covic auch deutlich mehr Optionen offen. 

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Bestritt in der letzten Saison 22 Pflichtspiele: Marius Wolf


"Dank ihm kann ich künftig öfter 3-5-2 spielen", wird der Übungsleiter vom kicker zitiert. Zuletzt ließ der Hertha-Coach seine Mannschaft im 4-2-3-1-System auflaufen. Eine etwas offensivere Ausrichtung würde dem Tabellenvorletzten, der bislang nur zwei Treffer erzielte, sicherlich gut zu Gesicht stehen. 


"Wucht, Geradlinigkeit, Dynamik, Flexibilität und Mentalität"


 "Ich bin froh über die Qualität von Marius. In Frankfurt hat er im 3-5-2 die rechte Bahn allein besetzt", erklärte Covic. "In der Viererkette kann er auf der Seite beide Positionen spielen, vorn und hinten. Auch links vorn kann er spielen. Das ist schon ein besonderes Merkmal", lobte der 44-Jährige die Vielseitigkeit des Ex-Frankfurters.


"Wucht, Geradlinigkeit, Dynamik, Flexibilität und Mentalität" sind laut Preetz die großen Stärken des Neuzugangs, der sich selbst als "geradlinigen, zielstrebigen und eher offensiven Spieler" sieht. "Ich gebe immer 100 Prozent und will hier den einen oder anderen mitreißen", stellte Wolf klar.