​Am Mittwoch sorgte BVB-Kapitän Marco Reus für Aufsehen, als er im Kreise der Nationalmannschaft mitteilte, seinen DFB-Kollegen Kai Havertz nach Dortmund locken zu wollen. Dafür erhielt der Routinier prompt einen Rüffel.


Havertz ist das wohl größte Talent im deutschen Fußball, zahlreiche Topklubs (allen voran der ​FC Bayern München) werben um den 20-jährigen Leverkusener. Gegenüber Sport1 verriet Reus, dass er sich dafür einsetzen werde, ​den Ausnahmefußballer zu seinem BVB zu holen: "Ich werde alles versuchen, ihn nach Dortmund zu lotsen. So wie ich es bei Julian (Brandt, Anm. d. Red.) gemacht habe. Kai hat enormes Potential. Er ist ein sensationeller Spieler, den man natürlich gerne selbst in den eigenen Reihen hätte!"


Zorc reagiert schnell und rüffelt Reus


Eine durchaus überraschende Aussage des 30-Jährigen, die verständlicherweise bei seinen Bossen nicht so gut ankam. ​Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc meldete sich schnell im kicker zu Wort und mahnte seinen Kapitän: "Alle Beteiligten tun gut daran, sich auf die gerade laufende Saison zu konzentrieren."


Zorc wollte die Thematik erst gar nicht hochkochen lassen, sondern versuchte, jegliche Spekulationen im Keim zu ersticken - und das aus gutem Grund: Nach einer starken Vorbereitung zeigte die Formkurve der schwarz-gelben Borussia zuletzt nach unten; vor allem bei Reus, in der Vorsaison noch in Topform, steckt derzeit ordentlich Sand in Getriebe. 


Statt den Vermittler bei Havertz zu spielen, sollte sich der BVB-Star also besser wieder auf seine eigentlichen Stärken besinnen: die auf dem Platz.