​​Borussia Dortmund hat den Kader (via RN) für die anstehende Champions-League-Gruppenphase eingereicht - und den Namen Jadon Sancho sucht man auf der Liste vergeblich. Diese Maßnahme hat allerdings lediglich strategische Gründe.


Aufatmen, BVB-Fans, Lucien Favre plant in der Champions League nicht ohne Jadon Sancho. Der englische Nationalspieler steht aufgrund spezieller UEFA-Regularien lediglich auf der B-Liste der Westfalen, kann aber vor jedem Spiel in der Champions League für den Kader nominiert werden. Mit dieser Maßnahme schafft der BVB einen zusätzlichen Kaderplatz auf der A-Liste.


Sancho macht Platz im Dortmunder CL-Kader für "lokale Spieler"


25 Spieler hat der BVB für die Champions-League-Gruppenphase gemeldet. Dazu braucht es acht "lokale Spieler", die im Alter zwischen 15 und 21 mindestens drei volle Spielzeiten im Verein unter Vertrag standen. Da Sancho noch keine drei Saisons in Schwarz-Gelb absolviert hat, wäre er ohnehin nicht als lokaler Spieler gelistet - und kann somit den Platz im A-Kader für eben einen lokalen Spieler freimachen und gleichzeitig auf die B-Liste rücken.


Von dieser B-Liste kann er vor jedem Spiel exklusiv in den Kader berufen werden. Eine unorthodoxe Methode, die der Borussia aber einen weiteren Kaderplatz gewährt. Spieler wie Leonardi Balerdi, der 17-jährige Giovanni Reyna oder Eigengewächs Tobias Raschl schafften somit den Sprung in den A-Kader.