​Der ​SC Freiburg legte einen starken Start in die neue ​Bundesliga-Saison hin. Nach drei Spieltagen können die Breisgauer sechs Punkte vorweisen. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat Luca Waldschmidt, der an drei Treffern (zwei Tore/eine Vorlage) direkt beteiligt war. Im kommenden Sommer könnten der Sport-Club und der 23-Jährige allerdings getrennte Wege gehen. Medienberichten zufolge greift beim Mittelstürmer 2020 eine Ausstiegsklausel.


Freiburgs Cheftrainer Christian Streich hatte Waldschmidt seit geraumer Zeit auf dem Zettel stehen. Im Sommer 2018 klappte es endlich mit einer Verpflichtung. Fünf Millionen Euro überwiesen die Breisgauer für den Linksfuß an den ​Hamburger SV. Waldschmidt legte seither eine rasante Entwicklung hin und durfte sich zuletzt über ​die erstmalige Nominierung für die A-Nationalmannschaft freuen. 

Luca Waldschmidt

Wurde erstmals von Bundestrainer Joachim Löw berufen: Luca Waldschmidt


Dass der Angreifer auch in der nächsten Saison für den Sport-Club aufläuft, ist  unwahrscheinlich. Mit ​Borussia Mönchengladbach und Benfica Lissabon bemühten sich bereits in der abgelaufenen Transferperiode zwei namhafte Klubs um den 23-Jährigen, der sich jedoch für einen Verbleib im Breisgau entschied. Bis zum kommenden Sommer dürfte der Interessentenkreis deutlich größer werden. 


Ausstiegsklausel in Höhe von 23 Millionen Euro


Wie die Sport Bild berichtet, kann Waldschmidt (Vertrag bis 2022) den Tabellensechsten 2020 per Ausstiegsklausel für 23 Millionen Euro verlassen. Damit würde der Torschützenkönig der U21-Europameisterschaft als teuerster Abgang in die Vereinsgeschichte eingehen. Aktueller Spitzenreiter ist Caglar Söyüncü. 21,1 Millionen Euro brachte der Wechsel des Innenverteidigers zu Leicester City (Sommer 2018) dem Sport-Club ein.