​Das Transferfenster ist zu. Traditionell kommen neben den offiziellen Deals auch solche zutage, die gescheitert sind. Aus der Bundesliga standen bis zuletzt Eintrachts Filip Kostic und Augsburgs Marco Richter im Fokus anderer Klubs. Die Wechsel kamen aber nicht zustande.


Eintrachts Dauerläufer Kostic hätte der nächste Stammspieler der ​SGE werden können, der Frankfurt verlässt. Nach Informationen der Sportbild sei Inter Mailand mit einem Angebot in Höhe von 40 Millionen an Fredi Bobic herangetreten.


Nach seiner einjährigen Leihe aus Hamburg wurde der Serbe erst in diesem Sommer für sechs Millionen Euro fest verpflichtet. Durch starke Leistungen bei den Adlern steigerte Kostic seinen Marktwert enorm - ein Verkauf soll aber nicht zur Debatte gestanden haben. Im kommenden Sommer könnte es bei einer ähnlichen Saison des 26-Jährigen schon anders aussehen.


"Wenn mich jemand möchte, dann kommen sie von selbst. Ich habe einen guten Berater", ließ sich Kostic gegenüber der Sportbild nicht in die Karten schauen. Fest steht: Die Eintracht hat alle Trümpfe in der Hand. Kostic steht - ohne Ausstiegsklausel (!) - bis 2023 unter Vertrag.


Gladbach wollte Marco Richter


Standhaft soll auch der ​FC Augsburg geblieben sein. Marco Richter sorgte bei der U21-EM im Sommer für Aufsehen - und spielte sich offenbar auf die Wunschliste anderer Klubs. Allen voran die ​Borussia aus Gladbach soll interessiert gewesen sein. Die Sportbild schreibt von einem Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro für den 21-jährigen Außenstürmer. 


Am Niederrhein hätte er die Offensive weiter verstärken sollen, nachdem bereits Breel Embolo und Marcus Thuram verpflichtet wurden. Fraglich bleibt allerdings, wie Richter in das neue System von Trainer Marco Rose gepasst hätte, in dem es keine echten Außenstürmer mehr gibt. Richter wäre dann wohl eher als (spielerische) Alternative für den Posten im Sturmzentrum oder für die Position hinter den Spitzen eingeplant gewesen.


So oder so, auch für Richter gilt: Der FC Augsburg kann entscheiden. Auch Richter steht noch bis 2023 unter Vertrag und soll keine Ausstiegsklausel besitzen.