Kai Havertz gilt als das größte Talent im deutschen Fußball. Seit Jahren wird dem Offensivspieler von Bayer 04 Leverkusen eine große Zukunft vorausgesagt. Mit diesen Prognosen gehen folglich immer wieder Wechselspekulationen einher. Angeblich sollen renommierte internationale Vereine bereits angeklopft haben. Doch wird er sich schließlich für einen Wechsel innerhalb der Bundesliga entscheiden?


Im zarten Alter von 20 Jahren hat Kai Havertz bereits 91 Bundesligapartien absolviert. Die meisten davon als unangefochtener Stammspieler. Und das nicht etwa bei irgendeinem Team, sondern mit ​Bayer 04 Leverkusen bei einem Dauergast im internationalen Fußballgeschäft. Mit elf Jahren wechselte er aus Aachen nach Leverkusen, wo er sich konsequent durchsetzen konnte und schließlich zum Nationalspieler geformt wurde.


Barcelona, Turin oder München?

Folglich werden um den jungen Offensivspieler immer wieder Wechselgerüchte laut. Der ​FC Barcelona und ​Juventus Turin sollen bereits ein Auge auf den Linksfuß geworfen haben. Wie aber üblich, wenn ein aufstrebendes Talent im deutschen Fußball hochgehandelt wird, hat auch der ​FC Bayern München seine Finger im Spiel.

Kai Havertz

Kai Havertz könnte der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte werden.


Angeblich hätten sie bereits 90 Millionen Euro geboten, doch die Leverkusener blieben wohl hartnäckig. Es wäre der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte geworden. Das Arbeitspapier des Youngsters läuft zwar noch bis 2022, doch in Leverkusen ist man sich bereits sicher, dass man Havertz nicht über die laufende Saison hinweg halten kann.


Havertz heizt die Wechselgerüchte weiter an

Sportdirektor Rudi Völler ließ jüngst verlauten, dass Havertz mitentscheide, wann und wohin er wechsle. Der Nationalspieler hüllte sich über die Spekulationen bislang in Schweigen. Nach Ablauf der Transferperiode heizte er die Gerüchte aber wieder an. "Was im nächsten Sommer passiert, werden wir in Zukunft erfahren. Abschreckend sind die Bayern jetzt glaube ich nicht."


Eine weitere Saison in Leverkusen ist bis dahin aber voll und ganz im Sinne des Youngster: "Ich bin froh, noch ein Jahr in Leverkusen zu bleiben", so Havertz. Für den nicht zustande gekommenen Wechsel zum FCB in diesem Sommer habe es "genug Gründe" gegeben.

Hasan Salihamidzic

Was passiert zwischen Havertz und dem FC Bayern?


In untypischer Art und Weise hielten sich die Bayern öffentlich bislang bedeckt. Bei vergangenen Wunschspielern wie Callum Hudson-Odoi und Leroy Sané vertrat man noch eine wesentlich offensivere Gangart. Sind deren Misserfolge der Grund für das Schweigen in der Causa Havertz? Oder hat man mit dem Youngster bereits eine Vorvereinbarung abgeschlossen wie einst mit Serge Gnabry oder Jann-Fiete Arp? In Zukunft werden wir es erfahren.