Am Samstagabend stieg das Spitzenspiel der Serie A zwischen Juventus Turin und dem SSC Neapel - dem amtierenden Meister und Vizemeister. Und der Wahnsinn, er hat einen Namen! Und auch die Tragik, sie hat einen Namen: Kalidou Koulibaly.


Koulibaly schießt Juventus zum Sieg


3:0 nach 60 Minuten: Über eine Stunde lang dominierte ​Juventus Turin das Spitzenspiel gegen den SSC Neapel. Doch das Team von Carlo Ancelotti bewies Moral und kämpfte sich zurück in die Partie: Di Lorenzo traf nach 83 Minuten tatsächlich zum 3:3 und definierte den Wahnsinn an diesem Abend in Turin neu. Eine tragische Wende hatte dieses überragende Spiel aber noch.


In der 92. Minute, als die Messe quasi schon gelesen war, sprang Kalidou Koulibaly in einen eigentlich harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld und mogelte die Kugel ins eigene Tor. Juventus gewann die Partie mit 4:3 und konnte sich damit an die Tabellenspitze der noch jungen Serie A schieben.