​Der ​VfL Wolfsburg empfängt am dritten Spieltag der Bundesliga zu Hause den ​SC Paderborn. Bei dem Duell gegen den Aufsteiger könnte Cheftrainer Oliver Glasner punktuelle Veränderungen an seiner Startelf vornehmen. Insbesondere in der Offensive drängten sich zuletzt Alternativen auf.


Absolut unumstritten ist Torhüter Koen Casteels. Der 27-jährige Belgier könnte gegen die zuletzt offensiv überzeugenden Gäste alle Hände voll zu tun bekommen, dürfte dieser Herausforderung aber gewachsen sein.


Da zuletzt beim ​3:0-Sieg gegen Hertha BSC erfolgreich erprobt, wird Glasner aller Voraussicht nach erneut auf ein 3-4-3-System setzen. In der defensiven Dreierkette sind dabei keinerlei personelle Anpassungen von Nöten, machten Robin Knoche, John Antony Brooks und Kapitän Josuha Guilavogui doch zuletzt einen überzeugenden Eindruck.


Mbabu ist ein Kandidat für die Startelf


In der Mittelfeldzentrale haben weiterhin Maximilian Arnold und Sommer-Neuzugang Xaver Schlager die besten Karten. Dabei sollen die Beiden für die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive sorgen und die spielstarken Paderborner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen.


​Auf der linken Außenbahn bleibt Dauerläufer Jerome Roussillon weiterhin gesetzt. Der 26-Jährige verkörpert viel Dynamik und konnte zudem beim Spiel gegen die Herthaner in der Nachspielzeit den Treffer zum 3:0-Endstand erzielen. Auf der rechten Seite bieten sich der zuletzt eingesetzte William und Hoffnungsträger Kevin Mbabu ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Welcher Spieler schlussendlich den Zuschlag erhält, dürfte von den Trainingsleistungen abhängig sein.


Brekalo drängt in erste Elf


Zuletzt hatte Oliver Glasner seinen linken Flügel noch durch Neuzugang Joao Victor besetzt. Gegen die Hertha blieb der Brasilianer aber wirkungslos und wurde in der zweiten Halbzeit durch Josip Brekalo ersetzt. Der junge Kroate machte seine Sache um einiges besser und konnte einen eigenen Treffer und eine Vorlage beisteuern. Gegen die Ostwestfalen dürfte er daher eine Chance von Beginn an erhalten.

Wout Weghorst

Wout Weghorst präsentierte sich bislang in einer starken Frühform


Au​ch auf der rechten Außenbahn könnte es zu einer nominellen Anpassung kommen. Felix Klaus befindet sich dort in einem offenen Konkurrenzkampf mit Admir Mehmedi. In Stein gemeißelt ist hingegen, dass Wout Weghorst erneut den Posten des Mittelstürmers übernehmen wird. Bislang gelang dem Niederländer in dieser Saison in jedem Pflichtspiel ein Treffer.


Die voraussichtliche VfL-Formation: