​Am Samstagnachmittag muss der ​1. FSV Mainz 05 zum Gastspiel beim ​FC Bayern München antreten. Cheftrainer Sandro Schwarz hofft nach dem verpassten Saisonstart auf einen Achtungserfolg gegen den amtierenden Meister. Rückkehrer Adam Szalai könnte dabei prompt in die Startelf rücken.


Im Kasten der Domstädter ist Florian Müller weiterhin klar gesetzt. Nach acht Gegentoren aus den ersten drei Pflichtspielen hofft der 21-Jährige darauf, erstmals in der noch jungen Spielzeit die Null zu halten, ist dabei aber vor allem auch auf seine zuletzt wacklige Hintermannschaft angewiesen.

​​An seiner taktischen Grundausrichtung wird der Cheftrainer der Mainzer auch beim Gastspiel in München nicht rütteln. Wie zuletzt werden die 05er daher in einem kompakten 4-3-1-2-System erwartet. Das Innenverteidiger-Duo werden dabei voraussichtlich erneut Alexander Hack und Moussa Niakhate bilden. Für Neuzugang Jeremiah St. Juste kommt die Partie nach seiner Schulterverletzung wohl noch zu früh. 


Auf die beiden Außenverteidiger Daniel Brosinski und Aaron Martin wartet gegen die offensivstarken Bayern eine schwere Aufgabe. Die defensive Stabilität sollte daher ihr Hauptaugenmerk sein, auch wenn sporadische Entlastungen dem Spiel der Mainzer gut tun würden.


Keine Veränderungen in der Zentrale


Zwar ließen sich die Mainzer am 2. Spieltag bei der 1:3-Niederlage gegen Gladbach vor den Gegentoren zu einfach düpieren, positive Ansätze konnte die Schwarz-Elf aber dennoch zeigen. Im Mittelfeldzentrum sind daher ebenfalls keine nominellen Anpassungen zu erwarten. Im Zentrum soll erneut Pierre Kunde Malong versuchen, den Laden zusammenzuhalten. Unterstützt wird der Kameruner dabei von seinen Nebenleuten Edimilson Fernandes und Kapitän Danny Latza.


Für das kreative Element im Mittelfeld soll wie gewohnt Jean-Paul Boetius sorgen. Von dem 25-Jährigen erhofft sich Schwarz in dieser Saison eine ganze Menge, vollends zu überzeugen wusste der Spielmacher bislang aber nicht. Da aber auch Alexandru Maxim in seinen wenigen Einsatzminuten bislang keineswegs Bäume ausreißen konnte, bleibt der Niederländer gesetzt.


Hoffnungsträger Adam Szalai


In den ersten Saisonspielen ließ die Offensive der Mainzer noch viel Durchschlagskraft vermissen. Auch die sportliche Führung erkannte dieses Manko und konnte mit Adam Szalai einen alten Bekannten von einer ​Rückkehr an die alte Wirkungsstätte begeistern. Der ehemalige Hoffenheimer bringt eine enorme Physis mit und könnte gleich gegen die Bayern den Angriff der Domstädter beleben.

Für den 31-Jährigen muss wohl Karim Onisiwo weichen. Weiterhin in der Startelf bliebe somit Robin Quaison, der sich diesen Status durch seinen Treffer gegen die Fohlen auch verdient hat. Bleibt aus Sicht der Mainzer nur die Hoffnung, dass das Sturmduo beim ​Spiel gegen den haushohen Favoriten überhaupt in Abschlusssituation gebracht werden kann.


Die voraussichtliche Formation der 05er: