Diesen Sommer hätte Philipp Max den berühmten nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen können. Über die letzten Wochen wurden verschiedene Vereine mit ihm in Verbindung gebracht; neben ​Schalke 04 auch Atalanta Bergamo, das nachweislich Interesse an ihm hatte - doch ​Augsburg fordert eine viel zu hohe Leihgebühr.


Trotz gefühltem Linksverteidiger-Überschuss beim ​italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo ​(Robin Gosens, dazu u.a. noch Guilherme Arana) möchte man noch Philipp Max vom FC Augsburg ausleihen - oder zumindest wollte man das. 


Auch der AC Florenz war interessiert - bis man die Forderungen hörte


Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport bei den Augsburgern, soll laut Bild dem technischen Direktor von Bergamo, Giovanni Sartori, mitgeteilt haben, dass man rund vier Millionen Euro an Leihgebühr für ein Jahr verlangt. Das ist für den Champions-League-Teilnehmer definitiv zu viel, und so wird Max wohl weiterhin in der Bundesliga bleiben und beim FCA um den Klassenerhalt kämpfen müssen. 


Denn auch ein etwaiger Wechsel zum AC Florenz erledigte sich demnach schnell, als man von Reuters Forderungen hörte. Max' Vertrag läuft noch bis 2022 - genug Zeit also, um wegen drohender, womöglich fehlender Ablösesummen in Panik zu geraten. Reuter und der FCA sitzen diesbezüglich also am längeren Hebel - nur fraglich, wie man dies einem vielleicht wechselwilligen Spieler kommuniziert, der den Verein als Sprungbrett sehen könnte oder auch noch wird. 


Demnach sieht alles danach aus, dass der Linksverteidiger in der aktuellen Saison eher im Abstiegskampf helfen muss als in der Champions League spielen darf.