32 Spieler misst das Aufgebot des 1. FC Nürnberg, knapp die Hälfte der Akteure ist unter 25 Jahre alt. Der Absteiger wählt den Weg über junge Spieler, den Sportchef Robert Palikuca gegenüber dem kicker noch einmal ausgerufen hat.

​Zwar ist das Durchschnittsalter des Kaders im Vergleich zum Vorjahr von 24,2 Jahre auf 25,1 Jahre gestiegen, doch die Entwicklung junger Talente steht noch immer im Vordergrund. Als Paradebeispiel dafür dient die linke Abwehrseite, auf der mit Tim Handwerker (21) und Nachwuchsspieler Fabian Nürnberger (20) zwei blutjunge Akteure um einen Stammplatz in der ​2. Bundesliga kämpfen.


Die Hälfte aller Neuzugänge liegt unter dem aktuellen Durchschnittsalter, insgesamt trifft dies  auf 14 Spieler zu. Im Optimalfall machen alle beim FCN wichtige Schritte in ihrer Entwicklung, denn auch Palikuca weiß: "Wer sich die Entwicklung von Spielern auf die Fahnen geschrieben hat, muss das auch leben."

Bayer 04 Leverkusen v 1. FC Nuernberg - Bundesliga

     Will den Kader weiterhin jung halten: FCN-Sportvorstand Robert Palikuca



​Soll heißen: Dieser Weg wird weiter fortgeführt. Weitere Transfers schließt der Sportvorstand nicht aus, mit Sebastian Rhein, Federico Palacios und Kevin Goden könnten noch drei Akteure abgegeben werden. Dem kicker zufolge sollen Palacios und Goden verkauft werden, Rhein hingegen wolle man nur leihweise abgeben. Dann müsste Palikuca wiederum schnelle Lösungen auf dem Transfermarkt finden: "
So üppig ist unser Kader nicht", so der 41-Jährige, "gegen Osnabrück sind alle gesunden Spieler im Kader gestanden."


Die Personalprobleme lösen sich womöglich aber auch von selbst. Derzeit fallen mit Georg Margreitter, Streichkandidat Goden, Alexander Fuchs, Iuri Medeiros, Virgil Misidjan, Adam Zrelak und Fabian Schleusener gleich sieben Spieler aus, die den Konkurrenzkampf früher oder später wieder anheizen werden. Dennoch will Palikuca nicht ausschließen, dass die Zahl der Neuzugänge, die mittlerweile bei zwölf liegt, noch einmal nach oben geschraubt wird.