Den Sommer über stand ein Wechsel zu ​Werder Bremen für Michael Gregoritsch im Raum. Der ist nun vom Tisch: Der Stürmer wird "zu 99 Prozent" beim ​FC Augsburg bleiben, wie er im kicker-Interview verriet.


Michael Gregoritsch hätte theoretisch der Stürmer sein können, den Werder Bremen neben Niclas Füllkrug hätte gebrauchen können, um Max Kruse zu ersetzen. Daraus wird jedoch nichts. Schon im Juli hatte Bremens Sportchef ​Frank Baumann gesagt, der mögliche Transfer sei zu teuer - natürlich keine direkte und komplette Absage an die Gerüchte. 


"Jetzt zählt die Aufgabe hier" - voller Fokus auf den FCA


Doch nun zieht auch Gregoritsch selbst nach. Im Interview mit dem kicker gab er zu Protokoll, dass es zwar Gespräche mit Bremen gab, er aber bei Augsburg bleiben wird. "Es ist bekannt, dass ich mit Bremen in Gesprächen war. Klar war das interessant. Aber die Sache ist vorbei, jetzt zählt die Aufgabe hier", so der 25-Jährige. 


Er betont auch, dass es mit seinem Verein "mindestens so gute Gespräche" gegeben habe, er habe sich immer wertgeschätzt gefühlt. Für ihn sei ein Wechsel zwar kein Thema mehr, doch komplett ausschließen könne er nichts: "Ich bleibe zu 99 Prozent beim FC Augsburg. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es im Fußball nie."

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Während der letzten Wochen hatte er es stets vermieden, eine eindeutige Aussage zu formulieren - vermutlich auch, weil er sich der Ungewissheit des modernen Fußballgeschäfts bewusst ist. "Meiner Freundin sage ich auch nicht jeden Tag: Ich bleibe bei dir. Das ist ja selbstverständlich. Ich bin mit 100 Prozent beim FC Augsburg, alles andere wäre fahrlässig", schließt Gregoritsch das Kapitel "Wechsel" für diesen Sommer. Mit dem FCA könnte es eine schwierige Saison geben.