​Der​ angedachte Transfer von Anastasios Donis zum FC Genua verkommt für den ​VfB Stuttgart zur Hängepartie. Der wechselwillige Grieche ist aus Italien zurückgekehrt, der Wechsel droht zu platzen.


Sportdirektor Sven Mislintat wusste wohl schon, warum er in den letzten Tagen den Mahner in der Wechsel-Causa gespielt hatte. Schon am vergangenen Sonntag, als Donis nach Genua aufbracht, sprach Mislintat von einer "Hängepartie". Statt abschließender Gespräche mit Genua sind diese nun nach mehreren Treffen ins Stocken geraten und wurden ohne Einigung ausgesetzt, berichtet der kicker.


VfB und Genua hatten sich schon geeinigt


Nach Informationen des Fachmagazins haben sich der VfB und Genua zuvor bereits über die Transfermodalitäten geeinigt. Der ​Serie-A-Klub wollte Donis für eine Leihgebühr von drei Millionen Euro ausleihen, anschließend hätte ab einer gewissen Anzahl an Ligaspielen eine Kaufpflicht gegriffen, die bei weiteren sieben Millionen Euro liegen sollte.


Für beide Seiten ein akzeptabler Deal. Die Stuttgarter hätten das Kapitel Donis endlich beenden können und dabei aller Voraussicht nach noch ein ordentliches Plus erwirtschaftet. Die abgebrochenen Gespräche kommen deshalb überraschend, zumal auch Donis eigentlich sehr an einem Wechsel interessiert sein dürfte.


Die Hängepartie hat nun einen nächsten Akt - und dürfte wohl noch ein paar Tage weitergehen. Spätestens am kommenden Montag wird aber Klarheit herrschen. Dann ist das Sommer-Transferfenster endgültig zu.