Der ​VfL Bochum hat sich von Trainer Robin Dutt getrennt. Nach dem enttäuschenden 3:3 am Wochenende gegen Aufsteiger Wiesbaden zog der VfL die Konsequenzen aus dem Fehlstart in der zweiten Liga.


Die Entscheidung sei nach "intensiven Gesprächen und Analysen" gefallen, teilte der Revierklub am Montagnachmittag mit. Dutt selbst hatte seine Zukunft direkt nach dem Remis gegen Wehen auf der Pressekonferenz infrage gestellt. Intern soll Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit auch gegenüber der VfL-Geschäftsführung und dem Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Villis geäußert haben.


Bochum hatte unter Dutt aus den ersten vier Ligapartien nur zwei Punkte geholt und liegt auf Tabellenplatz 16. Das soll aber nicht der Grund für die Trennung gewesen sein. Vielmehr habe die Klubführung die öffentlich geäußerten Zweifel überrascht. Schließlich habe man vor der Saison einen Umbruch im Team eingeleitet - der seine nötige Zeit brauche.


Dutt stand für Treffen mit Präsidium nicht zur Verfügung


"Das Präsidium hat Robin Dutt, nachdem er sich mit der Geschäftsführung und dem Vorstandsvorsitzenden austauschen konnte, zu einem persönlichen Gespräch mit dem gesamten Gremium eingeladen, um sich seine Sichtweise und Beweggründe für die aus Vereinsperspektive von ihm geäußerten Rücktrittsgedanken anzuhören. Für dieses Treffen am heutigen Montagvormittag stand er nicht zur Verfügung", teilte der VfL weiter mit.


Das habe am Ende zur Überzeugung geführt, zusammen mit den öffentlichen Zweifeln, "dass das Team einen neuen Impuls braucht."