​Am starken Saisonstart des ​VfL Wolfsburg hat der 21-jährige Felix Uduokhai keinen Anteil. Noch keine Minute stand der Verteidiger in dieser ​Bundesliga-Saison auf dem Platz, eine Perspektive hat er bei den Wölfen kaum. Deswegen steht der deutsche U-Nationalspieler mit nigerianischen Wurzeln vor dem Absprung. Mit dem ​FC Augsburg könnte ein Liga-Konkurrent zuschlagen.


In den vergangenen zwei Jahr deutet er sein Potential immer mal wieder an, doch den Durchbruch schaffte er nicht vollends: Felix Uduokhai steht bereits seit 2017 im Kader des VfL und sollte sich eigentlich mittelfristig zu einem Stammspieler entwickeln. Die Anlagen dafür brachte er in jedem Fall mit, doch seine Entwicklung stockte. Unter dem neuen Coach Oliver Glasner sieht er nun keine Chance mehr auf regelmäßige Einsätze, ein Abgang steht kurz bevor.


Mit einem baldigen Wechsel gehen die Beteiligten in Wolfsburg offen um. Trainer Glasner äußerte sich zur Nichtnominierung Uduokhais am letzten Spieltag bereits im Hinblick auf einen Transfer: "Wir haben vor nicht allzu langer Zeit gesehen, was passieren kann. Da ist mir einfach der Spieler zu viel wert. Wenn er sich verletzt, gibt es drei Verlierer", so der Österreicher im kicker.

William,Felix Uduokhai

Insgesamt 37 Spiele absolvierte der Youngster (re.) für den VfL



Denn auch der Profi selbst hat seinen Wechselwunsch bereits offiziell gemacht. Deshalb ist Wolfsburg auf die Verhandlungen eingestellt und soll bereits einen Nachfolger gefunden haben. "Es ist so, dass es einen anderen Klub gibt, der großes Interesse an ihm hat und auch ein Angebot hinterlegt hat", so Glasner. Es brauchte keine langen Gespräche, um mit dem Spieler abzuklären, ob ein Wechsel zu diesem Verein Sinn ergeben würde.


Augsburg lockt


"Ich habe gestern mit Felix im Abschlusstraining gesprochen und er hat gesagt, dass, wenn sich die Klubs einigen, er dieses Angebot annehmen möchte." Der Interessent ist mit großer Wahrscheinlichkeit Liga-Konkurrent FC Augsburg. Die Fuggerstädter wollen sich in der Defensive weiter verstärken, suchen bei einem neuen Spieler allerdings nach Bundesliga-erprobten und relativ günstigen Profis.


In genau dieses Muster fällt Uduokhai in jedem Fall hinein. Dass die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen in Kürze beginnen ist also kaum noch eine Frage. Lediglich die Ablösesumme könnte sich noch als Problem darstellen, ansonsten würden die Wölfe dem Verteidiger keine Steine in den Weg legen. Kurz vor dem Ende des Transfersommers könnte es also zu einem Wechsel kommen, der für alle Beteiligten enorm wichtig wäre.