Auch am Wochenende wurde erneut klar, dass ​Hannover 96 noch einen Stabilisator im defensiven Mittelfeld gut gebrauchen kann. Ins Visier soll der aktuell vereinslose Christian Träsch gerückt sein - er könnte als Sechser die Stabilität bringen, die Trainer Mirko Slomka sucht.


Beim glücklichen 1:1-Remis gegen ​Greuther Fürth hatte Kapitän Marvin Bakalorz einen schlechten Tag erwischt. "Jeder hat mal einen schlechten Tag", so Trainer Slomka, der ihn frühzeitig auswechselte. Doch das offenbarte nur erneut eine Schwachstelle im Kader.


Bakalorz: Back-Up bzw. Konkurrent gesucht


Der eingewechselte Genki Haraguchi sei nicht der "Stabilisator, den man da brauchen könnte", sagte Slomka nach dem Spiel. Hannover bräuchte also einen zentralen Mittelfeldspieler, der mit Ruhe und Routine ein Stabilitätsanker werden könnte. 


Wie die Bild berichtet, gab es in der letzten Woche Gespräche mit den Beratern des zurzeit vereinslosen Christian Träsch. Bereits während der Saisonvorbereitung soll es schon Gespräche gegeben haben, die dann allerdings zunächst nicht intensiviert wurden. Träsch, der zuletzt beim FC Ingolstadt unter Vertrag stand, könnte der gesuchte Spieler sein. 


Aufgrund der im Falle einer Verpflichtung ausbleibenden Ablösesumme wäre Träsch eine gezielte Nachbesserung im Kader der Niedersachsen, die möglichst schnell wieder aufsteigen wollen. "Wir schauen, was möglich ist und werden die Augen offenhalten. Aber es muss auch in den finanziellen Rahmen passen", so Sportdirektor Jan Schlaudraff gegenüber der Bild.