​Seit seinem Aus beim ​FC Schalke 04 Ende Februar ist es um Christian Heidel etwas ruhiger geworden. Der ehemalige Sportvorstand ist seither vereinslos. In der vergangenen Woche weilte der 56-Jährige im Türkei-Urlaub, wo er laut Medienberichten einen Schlaganfall erlitten hat. 


Wie die Bild-Zeitung am Sonntagabend berichtete, ist Heidel vor einer Woche in die Klinik in Belek eingeliefert worden. "Es sieht gut aus. Er hatte wohl viel Glück im Unglück", zitiert das Boulevardblatt seine Lebensgefährtin Stefanie Buchholz. Dem gebürtigen Mainzer geht es den Umständen entsprechend gut. Der 56-Jährige, dem in der Vergangenheit bereits Herzrhythmusstörungen Probleme gemacht haben, soll lediglich noch leichte Sehprobleme haben. 


Tönnies schickte umgehend Privatjet


Buchholz bedankte sich gegenüber der Bild auch beim Schalker Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies, der Heidel mit seinem Privatjet und in Bekleidung eines Professors der Uni-Klinik Mainz am Mittwoch nach Mainz fliegen ließ. "Clemens hat keinen Moment gezögert, wir sind ihm unendlich dankbar", sagte die Lebensgefährtin des ehemaligen Sportvorstands. Am Samstag hat Tönnies Heidel in der Mainzer Uni-Klinik besucht. 

Am späten Abend meldete sich auch der FC Schalke 04 zu Wort und wünschte dem ehemaligen Sportvorstand gute Besserung. "Wir– und ich bin mir sicher, alle Schalker – drücken Christian in dieser schweren Zeit die Daumen und hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt", wird Alexander Jobst, Vorstand Marketing und Kommunikation, in der Vereinsmitteilung zitiert. Jobst habe sich telefonisch mit Heidel in Verbindung gesetzt und Genesungsgrüße aus Gelsenkirchen übermittelt.