Beim Freitagabend-Spiel zwischen ​Erzgebirge Aue und dem VfB Stuttgart blieb es beim 0:0 Unentschieden, was trotz des Ergebnisses kein langweiliges Spiel war. Die letzten 30 Minuten mussten die Schwaben in Unterzahl spielen.


​Im Duell um den vorschnellen, großen Sprung auf den sicheren ersten Platz hat sich Stuttgart vor allem im letzten Drittel schwergetan. Vor rund 14.000 Zuschauern leitete Schiedsrichter Felix Zwayer eine Partie, die trotz fehlender Tore ihren Unterhaltungswert zeigte. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Tim Walter mehr vom Spiel hatte, blieb sie im Großen und Ganzen vor dem gegnerischen Tor zu ungefährlich und zu unkreativ. 


Aue setzte auf Konter - VfB früh verwarnt


Aue setzte besonders in der ersten Hälfte auf die Möglichkeit zu kontern, was häufiger auch gut gelang. Durch ein paar taktische Fouls waren bereits in den ersten 45 Minuten drei Stuttgarter verwarnt, was noch ein Nachspiel nach sich ziehen sollte. 


In der zweiten Halbzeit knüpften beide Teams an die Pläne der ersten Hälfte an, doch der VfB konnte sich weiterhin nicht genug Großchancen herausspielen. In der 66. Minute zog Stuttgarts Borna Sosa in den Sechzehner, ehe er wenige Momente später zu Boden ging. Zwayer jedoch reagierte angemessen und sah, dass es sich um eine Schwalbe handelte. Da Sosa bereits verwarnt war, musste er daraufhin mit Gelb-Rot vom Platz. 

Nicolas Gonzalez

VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez blieb vor dem gegnerischen Tor heute glücklos


In den letzten 30 Minuten änderte sich das Bild jedoch nicht mehr. Stuttgart kam durch Fernschüsse von Daniel Didavi oder durch die Gelegenheit von Neuzugang Silas Wamangituka zu Torchancen, doch weiterhin blieb es zu wenig, um in Aue drei Punkte mitzunehmen.


Damit ziehen die Stuttgarter dennoch vorerst auf den ersten Platz, bevor der ​Hamburger SV und der ​VfL Osnabrück noch nachziehen können. Für den VfB geht es im nächsten Spiel, am 02. September (Montags), gegen den ​VfL Bochum.