​Der ​SC Freiburg ist mit einem späten 3:0-Heimerfolg gegen den ​1. FSV Mainz 05 in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Am Samstagnachmittag wollen die Breisgauer beim ​SC Paderborn 07 nachlegen und etwas Zählbares mitnehmen. Cheftrainer Christian Streich ist sich jedoch darüber bewusst, dass die Trauben beim Aufsteiger hoch hängen. Im Vorfeld der Partie ließ der Freiburger Übungsleiter offen, auf welches Spielsystem er zurückgreifen wird. 


"Wir müssen dem Feuer von Paderborn eigenes Feuer entgegensetzen", sagte Streich auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Taktik ist am Samstag zweitrangig. Die Haltung ist entscheidend, wie wir ins Spiel gehen. Nur wenn wir mit der Einstellung reingehen, uns zu quälen, haben wir überhaupt eine Chance, etwas zu holen", betonte der 54-Jährige. "Paderborn spielt sehr aggressiv und schnell." Anders als gegen Mainz könnte Streich auf sein altbewährtes 4-4-2-System mit Doppelsechs zurückgreifen.

Das Tor der Breisgauer wird wie gewohnt Alexander Schwolow hüten. Die Nummer eins blieb in den bisherigen beiden Pflichtspielen ohne Gegentreffer.


In der Innenverteidigung hat Philipp Lienhart seinen Platz sicher. Fraglich ist, wer neben dem Österreicher auflaufen wird. Am letzten Spieltag erhielt Eigengewächs Nico Schlotterbeck etwas überraschend den Vorzug vor ​Dominique Heintz und lieferte eine überzeugende Vorstellung ab. Daher ist es durchaus denkbar, dass der 19-Jährige erneut beginnen darf. Die Außenbahnen übernehmen Rückkehrer Jonathan Schmid (rechts) und Christian Günter (links). 


Robin Koch könnte erneut im Mittelfeld beginnen und mit Nicolas Höfler die Doppelsechs bilden. ​Mike Frantz und Jerome Gondorf sind weitere Alternativen für das defensive Mittelfeld. ​Janik Haberer ist nach seiner Verletzung zwar wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, ein Startelfeinsatz kommt jedoch noch zu früh. 


Die Qual der Wahl hat Streich auch auf den offensiven Außenbahnen. Lukas Höler, der nach seiner Einwechslung gegen Mainz einen Treffer erzielte, hat sich für einen Startelfeinsatz empfohlen und könnte als Rechtsaußen beginnen. Heißer Kandidat für die linke Außenbahn ist Roland Sallai.


Komplettiert wird die Startelf durch die beiden Stürmer Nils Petersen und Luca Waldschmidt. Letztgenannter dürfte als hängende Spitze agieren. 


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: