​Rodrigo Hernández Cascante (23), besser bekannt als ​Rodri, war einer der Zielspieler des FC Bayern München in dieser übernächste Woche endenden Sommer-Transferperiode. Doch nicht München wurde zur neuen Heimat des ehemaligen Atlético-Spielers sondern die hellblaue Seite von Manchester. 


70 Millionen Euro ließen sich die Macher der Skyblues die Dienste des defensiven Mittelfeldspielers kosten. Und schon nach wenigen Spielen erweist sich diese Summe als nicht zu hoch. 


"Der wird noch unglaublich für uns"


Rodri hat sich bereits in die Stammelf beim Star-Ensemble von ​Pep Guardiola gespielt.

Und sein Trainer ist voll des Lobes: "Rodri ist besser als ich es je war. Die aktuellen Sechser sind kompletter als früher. In Zukunft wird er ein noch besserer Top-Mittelfeldspieler", ergoss sich Guardiola gegenüber der Marca in Hymnen auf seine Neuverpflichtung. Und beließ es nicht nur bei den rein sportlichen Aspekten. 


"Rodrigo hat keine Tattoos, keine Ohrringe - und er trägt das Haar wie ein klassischer Mittelfeldspieler", zog Guardiola einen - wenn auch nicht konkretisierten - Vergleich mit so manchem von Rodris Fußballerkollegen, denen ihr Äußeres bisweilen wichtiger erscheint, als die Leistung auf dem Platz. 


"Ein Mittelfeldspieler muss genau so sein und vor allem an die Mannschaft denken. Die Mannschaft braucht jemand, der in den zentralen Räumen presst, der Bälle erobert und dem Spiel eine Richtung, einen Fluss vorgibt. Er ist sehr intelligent, weiß, wann er einen langen Ball zu spielen hat oder lieber einen kurzen Pass. Der wird noch unglaublich für uns."


Rodri ist der passende Fernandinho-Nachfolger


Kein Zweifel: Rodri ist die erhoffte Verstärkung im Mittelfeld der Citizens. Die in den vergangenen Jahren bisweilen eine gewisse Fernandinho-Dependenz entwickelt hatten. Fehlte der mittlerweile 34-jährige Brasilianer (seit 2013 bei City), litt die ganze Mannschaft darunter. Diese Baustelle hat Guardiola mit dem Kauf seines Landsmannes nun geschlossen. Guardiolas Assistent, Mikel Arteta, vergleicht den gebürtigen Madrilenen sogar schon mit einer lebenden spanischen Legende: "Rodri? Ähnelt immer mehr Sergi Busquets." 


Mit einem dreimaligen Champions League-Sieger, Weltmeister und Europameister verglichen zu werden, ist sicherlich nicht die schlechteste Visitenkarte für einen jungen Spieler, der gerade bei einem der besten Klubs der Welt angekommen ist. Rodris Weg hat gerade erst begonnen. 


Rodris bisherige Profi-Klubs und Ablösesummen

Abgebender KlubAufnehmender Klub​Ablösesumme​
​FC Villarreal (2016-2018)​Atlético Madrid​25 Millionen Euro
​Atlético Madrid (2018-2019)Manchester City​​70 Millionen Euro
​Manchester City (2019-?)​?​?