Für den ​SV Werder Bremen kommt es bereits am ​zweiten Spieltag zu einer echten Bewährungsprobe. Nach der Auftaktniederlage soll der Fehlstart verhindert werden, selbiges gilt allerdings auch für den Gegner ​TSG Hoffenheim. Doch für die wichtige Partie muss Florian Kohfeldt weitern auf wichtige Leistungsträger verpflichten. Gegen die offensivstarken Gastgeber könnte vor allem die Defensive zum Problem werden.


Schafft Werder die Wende? Das Duell gegen die TSG hat zumindest schon jetzt eine enorme Bedeutung. Schon jetzt ist der SVW zum punkten verdammt, sollten die Saisonziele noch erreichbar bleiben. Einige Stammkräfte werden gegen Hoffenheim allerdings weiterhin ausfallen. Im Tor steht der etablierte Jiri Pavlenka, der zu den konstantesten Bremern zählt.


In der Defensive steht Kohfeldt aber erneut vor einer kniffligen Aufgabe. Das Zentrum wird er voraussichtlich mit dem Kapitän Niklas Moisander und Ömer Toprak besetzen. Letzterer laborierte zu Beginn der Woche allerdings noch an einer kleinen Blessur und war zumindest leicht fraglich. Kritischer sieht es dagegen auf der linken Abwehrseite aus, Ludwig Augustinsson wird weiterhin ausfallen.

Aufgrund des Ausfalls wird also Marco Friedl zu seinem zweiten Einsatz kommen. Allerdings ist die Außenverteidigung nicht die favorisierte Position des Österreichers. Dass Kohfeldt allerdings große Veränderungen an der Viererkette vornimmt, ist nicht wahrscheinlich. Auf der rechten Seite soll dann der Tscheche Theodor Gebre Selassie für Betrieb sorgen.


Das Mittelfeld stellt sich dahingegen weitestgehend von alleine auf. Defensiv erhält Nuri Sahin den Vorzug vor dem weiterhin verletzten Philipp Bargfrede. Die Achter-Positionen werden von Davy Klaassen und Maximilian Eggestein besetzt. Von ihnen muss gegen Hoffenheim noch deutlich mehr Kreativität ausgehen um den Angriff besser in Szene zu setzen.


Dieser bereitet Kohfeldt wahrscheinlich die meisten Kopfschmerzen. Denn zu allem Übel fällt auch der sprintstarke Kosovare Milot Rashica aufgrund eines Muskelfaserisses aus. Um den Flügelflitzer zu ersetzen, könnte Kohfeldt auf zwei Spitzen umstellen. Demnach würde Yuya Osako den zentralen Part vor den beiden Angreifern einnehmen.


Johannes Eggestein würde dann die rechte Position im Sturm einnehmen. Der Youngster erhält weiterhin viel Vertrauen und ist immerhin der bisher einzige Torschütze. Neben ihm könnte Niclas Füllkrug seine Startelf-Premiere feiern und eine Bewährungschance erhalten. Eine Alternative für den Stürmer wäre der US-Amerikaner Josh Sargent, Martin Harnik und Claudio Pizarro stehen als Joker bereit.


Die mögliche Startelf im Überblick: