Am Samstag steht für Marco Rose ein ​besonderes Gastspiel auf dem Programm. Der 42-Jährige verbrachte als Spieler neun Jahre beim ​FSV Mainz 05, machte die ersten Schritte in seiner Trainerlaufbahn bei den Rheinhessen und trifft nun auf seinen langjährigen Freund und ehemaligen Mitbewohner Sandro Schwarz. In der Opel-Arena will Rose mit Borussia Mönchengladbach den ersten Sieg in der Bundesliga einfahren, für welche Startelf er sich entscheidet, ließ er bei der Pressekonferenz am Donnerstag offen.


Beim 0:0 gegen den FC Schalke haben die ​Fohlen offenbart, woran es derzeit noch hakt. Gegen den Ball setzen die Spieler die geforderte Aggressivität ordentlich um, mit dem Ball fehlte im letzten Drittel die Präzision für den letzten Pass. Die Flanken, die immer wieder über den rechten Flügel initiiert wurden, blieben überwiegend harmlos.

Es gibt viel zu tun für die Borussia, die immer besser mit der Spielweise des neuen Trainers zurecht kommt. Gegen den FSV Mainz 05 ist laut Rose aber unter Umständen ein ähnliches Spiel zu erwarten wie am vergangenen Samstag: "Uns erwartet eine Mannschaft, die mit und gegen den Ball eine gute Struktur hat. Es wird ein schwieriges Spiel gegen einen sehr aggressiven Gegner, der im ersten Heimspiel bis zum Umfallen um Punkte kämpfen wird."


Bensebaini wohl keine Option - Kramer im Mannschaftstraining


Im Duell gegen Sandro Schwarz wird er vermutlich weiterhin auf Ramy Bensebaini verzichten. Der Linksverteidiger "braucht wohl noch ein bisschen", endgültig wollte sich der 42-Jährige aber nicht festlegen. Während Tony Jantschke und Christoph Kramer in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten, müssen sich Torben Müsel, Lars Stindl und Tobias Strobl weiter in Geduld üben. 


Keine Änderungen im Vergleich zu Schalke?


Somit ist offen, ob Rose an seiner Startaufstellung überhaupt etwas ändern wird. Der Defensiv-Block mit Torhüter Yann Sommer und der Viererkette um Stefan Lainer, Matthias Ginter, Nico Elvedi und Oscar Wendt ist gesetzt, im defensiven Mittelfeld wird voraussichtlich erneut Denis Zakaria beginnen. Der Schweizer überzeugte gegen Schalke, festlegen wollte sich Rose aber nicht: "Er kann ja auch noch andere Positionen bekleiden. Was die Startelf angeht, lassen wir uns alles offen." 


​Der neue Trainer will seine Mannschaft flexibel spielen lassen, das 4-4-2 mit Raute soll keine alleinige Dauerlösung darstellen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass er auf die Mittelfeld-Raute mit Laszlo Benes und Florian Neuhaus auf den Achter-Positionen und Breel Embolo auf der Zehn setzen wird. Im Angriff sind Alassane Plea und Marcus Thuram gesetzt. 


Die voraussichtliche Aufstellung von Borussia Mönchengladbach im Überblick: