​Am vergangenen Wochenende hat Nationalspieler Kai Havertz einmal mehr seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim 3:2-Heimsieg der Leverkusener gegen den ​SC Paderborn erzielte der 20-Jährige einen Treffer und war zudem der beste Spieler auf dem Platz. Das Bayer-Juwel steht nicht nur beim ​FC Bayern München, sondern auch bei anderen europäischen Top-Klubs hoch im Kurs.


Sportchef Rudi Völler hat einem Havertz-Abgang in diesem Sommer bereits frühzeitig eine Absage erteilt. Im nächsten Jahr wird der Youngster seine Zelte am Rhein wohl abbrechen und sich nach zehn Jahren im Bayer-Trikot eine neue Herausforderung suchen. Völler erklärte Anfang August im Interview mit der Sport Bild, dass der Nationalspieler "mitentscheidet, wann und wohin er geht. Wenn er uns irgendwann verlässt, wird er zu dem Klub gehen, für den er spielen will", gab der Weltmeister von 1990 zu Protokoll. 


Top-Klubs stehen Schlange


Sollte Havertz 2020 wechseln, stehen ihm offenbar viele Türen offen. Laut Sport1-Informationen zeigen neben dem FC Bayern auch ​Real Madrid, der ​FC Barcelona, ​Manchester City, ​Chelsea, ​Manchester United, ​Liverpool und der ​FC Arsenal Interesse am offensiven Mittelfeldspieler. Ein Wechsel nach Frankreich oder Italien ist für den 20-Jährigen angeblich keine Option. Dem deutschen Rekordmeister, der seit geraumer Zeit mit dem gebürtigen Aachener in Verbindung gebracht wird, werden die besten Chancen auf eine Havertz-Verpflichtung zugerechnet. 

Kai Havertz

Vertraglich noch bis 2022 gebunden: Kai Havertz (m.)


Anfang der Woche berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Havertz im nächsten Jahr ​"sehr wahrscheinlich Richtung München" wechseln wird. Sport Bild-Reporter Christian Falk bestätigte zudem, dass es bereits erste Gespräche mit dem 20-Jährigen gegeben hat. Sport1 zufolge ist jedoch noch nicht entschieden, wohin es den Linksfuß ziehen wird. 


Demnach hat das Bayer-Eigengewächs sich noch mit keinem Klub auf einen Wechsel verständigt oder irgendwo einen Vorvertrag unterschrieben. Einig sind sich die Medien jedoch darüber, dass sich ​Bayer 04 Leverkusen im Falle eines Verkaufs wohl über eine Ablöse im dreistelligen Millionenbereich freuen darf.