Mit drei potenziellen Startelf-Stürmern ist der ​1. FC Köln sowohl qualitativ, als auch quantitativ gut besetzt. Simon Terodde, Anthony Modeste und Jhon Córdoba haben dabei jedoch ein Problem: Es gibt maximal zwei Plätze für die drei. So kann es bei jedem Spiel zum internen Ärger kommen...


Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es doch so schön. Das ist beim 1. FC Köln auch in dieser Saison nicht anders. Mit drei Stürmern, die allesamt das Potenzial und den Willen haben, so oft wie möglich in der Startelf zu stehen, und gleichzeitig aber maximal zwei zu vergebenen Plätzen, wird es eng - und das jede Woche aufs Neue. 


Keiner will zurückstecken - Konkurrenzkampf ohne Freundschaft


Jeder einzelne der drei Stürmer hat Argumente, die für ihn sprechen. Alles andere als leichte Entscheidungen für Köln-Trainer Achim Beierlorzer. Mit Simon Terodde hat man quasi den verkörperten Aufstieg. Mit 29 Toren war er der Garant für den ersten Platz in der zweiten Liga. Anthony Modeste ist Fanliebling und trumpft mit seinem Selbstbewusstsein auf. Jhon Córdoba hat die Geschwindigkeit, die am ehesten in das geplante und geforderte Fußball-Gerüst passt. 


Laut Sport Bild ist dieser Wettkampf unter den drei Stürmern etwas, was intern genau beobachtet wird. Es sind unterschiedliche Typen, die im privaten Bereich wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben - ein knallharter Konkurrenzkampf ohne Freunde. 

Anthony Modeste

Modeste ist zwar erst seit Ende letzten Jahres wieder dabei, doch er will voll angreifen



"Wir können immer wieder wechseln. Das ist gut", so Armin Veh im Sportmagazin. Da jeder Einzelne immer die beste Leistung abrufen muss, sowohl im Training, als auch in den Spielen, profitiert der Verein von höchst motivierten Spielern, die sich gegenseitig keinen Raum lassen wollen. Trotzdem muss darauf geachtet werden, dass aus dem Konkurrenz-Denken keine Missgunst und kein kaltes Verhältnis wird, das negative Auswirkungen auf die gesamte Mannschaft hat. 


So kann der Effzeh davon ausgehen, dass zwar jeder von ihnen seine beste Leistung abrufen will, doch auch, dass mit jedem Mal, wo sie auf der Bank Platz nehmen müssen, die Frustration steigt. Es liegt also auch an Beierlorzer, das zu moderieren und den besten Mix für seinen Sturm zu finden.