​Bayer Leverkusen fährt momentan in der Offensive eine sehr schnelle und attraktive Schiene, doch die Defensive bereitet den Verantwortlichen und den Fans noch Bauchschmerzen. Als mögliche Verstärkung ist nun Dejan Lovren im Gespräch, der könnte ​Liverpool verlassen - auch Dominique Heintz soll eine Möglichkeit sein.


Beim Auftaktsieg zu Hause gegen den Aufsteiger SC Paderborn hat die Mannschaft von Peter Bosz ihre zwei Gesichter gezeigt. Während man vorne durch spielerische Qualität, mit enormer Geschwindigkeit und Spielfreude Chancen kreieren kann, ​hakt es noch in der Defensive. Zwei Gegentore, vor allem in der Art und Weisen, sind zu viel. 


Lovren im Gespräch - Leihe mit Kaufoption möglich


Als "richtig schlecht" hatte Bosz den Auftritt bewertet. Grund genug, für die Abwehr noch nach Verstärkung zu suchen. Wie die Sportbild berichtet, ist Leverkusen an Dejan Lovren von Liverpool interessiert. Der 30-jährige Innenverteidiger spielt unter Jürgen Klopp keine große Rolle mehr, soll zudem bereits eine Wechsel-Erlaubnis bekommen haben.


​Zuletzt war Lovren vor allem mit AS Rom in Verbindung gebracht worden. Der italienische Erstligist habe ihn ausleihen wollen, laut fußballtransfers mit einer Leihgebühr von rund drei Millionen Euro mit anschließender Kaufoption in Höhe von zwölf Millionen Euro. Zahlen, die man auch in Leverkusen stemmen können sollte. Verstärkung soll noch kommen, denn drei Innenverteidiger (​nach dem Abgang von Tin Jedvaj) sind für drei Wettbewerbe zu wenig. 


Alternative Dominique Heintz?


Dazu ist noch Dominique Heintz vom SC Freiburg im Gespräch. Sein Vertrag läuft noch bis 2022 und dürfte insgesamt ein günstigeres Paket sein, als Lovren - vor allem was die Gehaltsvorstellungen betrifft. Geschäftsführer Rudi Völler möchte zwar nichts kommentieren, doch sein "mal gucken" hört sich ebenfalls nicht nach einer Absage an.

Dominique Heintz,Luca Waldschmidt

Auch Dominique Heintz (hier links) soll eine Alternative für Leverkusen sein


Doch auch für diese Baustelle ist nicht mehr viel Zeit. In eineinhalb Wochen schließt das Transferfenster, dann müsste Leverkusen mindestens bis zum Winter mit dem aktuellen Grundgerüst der Abwehr durch die drei Wettbewerbe kommen. 



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