​Vor wenigen Monaten schien Luka Jović mit seinem Wechsel zu ​Real Madrid ein großer Gewinner dieses Transfersommers zu sein. Doch nach dem Saisonbeginn stellt sich heraus, dass der große Schritt vielleicht etwas zu groß war. Da Zinédine Zidane laut spanischen Medien vorerst nicht mit dem Stürmer plant, könnten andere Klubs mit einer Leih-Offerte aufwarten.


Einer von ihnen soll der AC Mailand sein, das berichtet zumindest die italienische Gazzetta dello Sport. Gründe für das Interesse des ​Serie-A-Klubs gibt es einige: Allen voran die sportliche Perspektive des Angreifers ist bei Madrid nicht gerade aussichtsreich. Denn nach einer durchwachsenen Vorbereitung spielt der Stürmer derzeit nur eine untergeordnete Rolle in den Plänen von Zinédine Zidane.


Der französische Trainer schätzt das Potential von Jović, doch für die erste Mannschaft schätzt er die Qualitäten des Angreifers als noch nicht ausreichend ein. Zum Liga-Auftakt gegen Celta Vigo kam der Serbe deshalb nur neun Minuten zum Einsatz. Die Konkurrenz für den 60-Millionen-Euro-Mann ist das größte Problem, an Stars wie Karim Benzema oder Gareth Bale gibt es kein wirkliches Vorbeikommen. 


Madrid denkt voraus


Dazu wird die Rückkehr vom derzeit angeschlagenen Eden Hazard in wenigen Wochen erwartet. Damit würden die Einsatzchancen von Jović noch mehr sinken. Doch als Flop wollen die Königlichen den Angreifer nicht abstempeln, deshalb ist eine Leihe durchaus eine Option. Zuletzt kam dafür auch sein ehemaliger Verein ​Eintracht Frankfurt in Frage, doch eine Rückkehr zur SGE scheint nicht allzu realistisch.

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Schafft der Serbe den Durchbruch bei Real?



Deswegen bringen sich nun die Mailänder ins Spiel, sie wollen den Stürmer für die kommende Saison ausleihen. Damit soll die noch nicht wirklich überzeugende Offensive verstärkt werden, mit der kostengünstigen Leihe hätten sich die Italiener dabei sofort verstärkt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Jović die Chance erhält, sich in einer anderen Liga zu beweisen, oder ihm die Königlichen doch das Vertrauen schenken.