​Dank des ​5:1-Erfolgs gegen den FC Augsburg thront ​Borussia Dortmund nach dem 1. Spieltag an der Tabellenspitze. Eine der prägenden Figuren beim Heimsieg gegen die Fuggerstädter war wieder einmal ​Jadon Sancho. Bereits in der Vorsaison hatte sich der Youngster quasi unverzichtbar gemacht - laut der BILD hat das die Dortmund-Bosse dazu veranlasst, sein Gehalt still und heimlich deutlich zu erhöhen.


Als Sancho im Sommer 2017 von der U18 des englischen Schwergewichtes Manchester City ins Ruhrgebiet transferiert worden war, hatte kaum ein Experte (und wohl auch selbst die Verantwortlichen beim BVB nicht) damit gerechnet, dass der Rechtsaußen in der Bundesliga derart schnell Fuß fassen und sich innerhalb von zwei Jahren zu einem der begehrtesten Spieler im europäischen Fußball entwickeln könnte.

Jadon Malik Sancho

Jadon Sancho war in der Vorsaison kaum aufzuhalten



Umso erfreulicher aus Sicht der BVB-Kaderplaner war daher, dass man das Arbeitspapier des Shootingstar im vergangenen Oktober bis 2022 ausweiten konnte. Dieses Bekenntnis kam bei den Dortmunder Bossen natürlich sehr gut an und so war es in diesem Sommer offenbar an der Zeit, den Youngster für seine Loyalität zu belohnen.


Doppeltes Gehalt als Anerkennung


Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, streicht der 19-jährige Engländer ab dieser Saison satte sechs Millionen Euro ein und damit doppelt so viel wie noch in der Vorsaison. Dabei sollen die Borussen nicht einmal besondere Forderungen gestellt und nicht etwa auf eine erneute Vertragsverlängerung gepocht haben.​


Aus reiner Nächstenliebe haben die Dortmunder aber selbstredend nicht gehandelt, vielmehr galt es, sich für mit Sicherheit in Zukunft wieder anstehende Verhandlungen mit potenziellen Abnehmern in Stellung zu bringen. 


Sanchos Leistungsdaten für den BVB

​Spiele​ToreVorlagen​
Bundesliga​​47​14​22
​DFB-Pokal​3​-​1
​DFL-Supercup​1​1​1
​Champions League​7​1​1
​Insgesamt​58​16​25

Wie die Daily Mail berichtet, behalten unter anderem Manchester United und auch Sanchos Ex-Klub Manchester City die Entwicklung des Offensiv-Juwels genau im Auge und wollen den Flügelflitzer über kurz oder lang, am liebsten bereits 2020, wieder zurück auf die Insel holen.


Michael Zorc bleibt ganz entspannt


​BVB-Sportdirektor Michael Zorc lässt sich von diesen Gerüchten aus England aber keineswegs aus der Ruhe bringen. "Jadon fühlt sich aktuell bei uns sehr wohl. Auf die Gerüchte aus England gebe ich eh nichts", so der 56-Jährige gegenüber dem Boulevardblatt. 


Sollten die englischen Klubs einen langen Atem beweisen und dem BVB in den kommenden Monaten ein konkretes Angebot unterbreiten, müssten sie ihre prallen Geldschatullen schon ein gutes Stück öffnen, um beim BVB selbst das geringste Zucken auszulösen. Dabei wird mit Summen von um die 150 Millionen Euro hantiert. Alles andere als eine schlechte Ausgangslage also für die Borussen.