​Auch Mitte August hat Franck Ribery noch keinen neuen Verein gefunden. Die vereinslose Ikone des ​FC Bayern wird allerdings mit diversen Vereinen in Verbindung gebracht. ​Mit dem AC Florenz stieg vor über einer Woche ein neuer Klub in das Rennen um Ribery ein. Fiorentina-Boss Daniele Prade buhlt nun sogar öffentlich um den Franzosen.


Neben Florenz wird Ribery vor allem mit dem ​FC Everton, Lokomotive Moskau und der PSV Eindhoven in Verbindung gebracht. Nachdem sich ein Wechsel auf die arabische Halbinsel zerschlug, ziert sich der 36-jährige Außenbahnspieler bislang mit weiteren Entscheidungen.


Riberys Karriere im Überblick:

​US Boulogne​1999-2002
​Olympique Ales2002-2003​
​Stade Brest2003-2004​
​FC Metz2004-2005​
​Galatasaray​2005
​Olympique Marseille​2005-2007
​FC Bayern2007-2019​


AC-Sportdirektor Prade geht nun an die Öffentlichkeit. "Wie alle großartigen Spieler mögen wir ihn natürlich sehr. Wir wollen ihn, aber wir haben nicht die finanziellen Mittel wie Klubs aus Katar oder Russland", wird der 52-Jährige von L'Equipe zitiert. Trotz der finanziellen Unterlegenheit sieht er seine Mannschaft als sehr attraktiv an: "Wenn er weiterhin auf höchstem Niveau spielen will, empfangen wir ihn mit offenen Armen."


Ribery-Entscheidung ungewiss


Doch auch Prade weiß um die Konkurrenz durch die anderen Interessenten. "Er denkt derzeit über seine Möglichkeiten nach", so Prade. Für die Fiorentina, die die vergangene Saison überraschenderweise gegen den Abstieg spielte, wäre ein Transfer von Ribery ein starkes Ausrufezeichen an die Konkurrenz der Liga. Doch noch muss man abwarten, wohin es den Franzosen ziehen wird.